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St. Georgen bei Grieskirchen
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Farbenspiel
Fr. 15.5.26
"Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen"
Tages­evangelium
Joh 16, 20-23a
Fr. 15.05.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

20 Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet bekümmert sein, aber euer Kummer wird sich in Freude verwandeln.

21 Wenn die Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.

22 So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wieder sehen; dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch eure Freude.

23a An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen.

Joh 16, 20-23a
1. Lesung
Apg 18, 9-18

 

Lesung aus der Apostelgeschichte

 

9 Als Paulus in Korinth war, sagte der Herr nachts in einer Vision zu ihm: Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht!

10 Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt.

11 So blieb Paulus ein Jahr und sechs Monate und lehrte bei ihnen das Wort Gottes.

12 Als aber Gallio Prokonsul von Achaia war, traten die Juden einmütig gegen Paulus auf, brachten ihn vor den Richterstuhl

13 und sagten: Dieser verführt die Menschen zu einer Gottesverehrung, die gegen das Gesetz verstößt.

14 Als Paulus etwas erwidern wollte, sagte Gallio zu den Juden: Läge hier ein Vergehen oder Verbrechen vor, ihr Juden, so würde ich eure Klage ordnungsgemäß behandeln.

15 Streitet ihr jedoch über Lehre und Namen und euer Gesetz, dann seht selber zu! Darüber will ich nicht Richter sein.

16 Und er wies sie vom Richterstuhl weg.

17 Da ergriffen alle den Synagogenvorsteher Sosthenes und verprügelten ihn vor dem Richterstuhl. Gallio aber kümmerte sich nicht darum.

18 Paulus blieb noch längere Zeit. Dann verabschiedete er sich von den Brüdern und segelte zusammen mit Priszilla und Aquila nach Syrien ab. In Kenchreä hatte er sich aufgrund eines Gelübdes den Kopf kahl scheren lassen.

Antwortpsalm: Ps 47 (46), 2-3.4-5.6-7


Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Friedrich Keller
  • Hl. Rupert von Bingen
  • Hl. Isidor von Madrid
Fr. 15.05.26
Namenstage
Hl. Friedrich Keller
* 1891, Köln, Nordrhein-Westfalen
† 15. Mai 1943, Nordrhein-Westfalen
Priester, Märtyrer
Friedrich Keller nahm als Offizier am 1. Weltkrieg teil, als Auszeichnung erhielt er das Eiserne Kreuz 1. Klasse. 1921 wurde er zum Priester geweiht und wirkte als Kolpingpräses in Düren, dann als Pfarrer in Stolberg-Atsch. Als Regimekritiker unter den Nationalsozialisten verhaftet, wurde er im Konzentrationslager als Versuchsperson für Malariainjektionen missbraucht. Nach kurzer Freiheit wurde er erneut verhaftet, er starb im Gefängnis.

Hl. Rupert von Bingen
* um 712
† um 732, Rheinland-Pfalz
Einsiedler
Rupert von Bingen stammte aus vornehmer mittelrheinischer Familie. Nach dem frühen Tod des heidnischen Vaters von der christlichen Mutter erzogen, unternahm er im Alter von 15 Jahren eine Wallfahrt nach Rom. Nach der Rückkehr lebte er als Einsiedler im Dienst für Arme und Notleidende. Nach frühem Tod durch eine Fieberkrankheit beerdigte man ihn in einer von ihm selbst erbauten Kirche bei Bingen. Hildegard von Bingen förderte seine Verehrung, schrieb seine Biografie, errichtete an der Stelle seiner Kirche ihr Kloster und benannte es nach ihm Rupertsberg.

Hl. Isidor von Madrid
* um 1070, Madrid, Spanien
† 15. Mai 1130, Spanien
Bauer
Isidor verdingte sich in seiner Jugend als Knecht bei einem Baron. Er  zeichnete sich durch treue Pflichterfüllung, aber auch durch eifrige  Gebetsübungen und Wohltätigkeit aus, der Gutshof blühte unter seiner  Arbeit auf. Der Neid der Mitknechte ließ diese dem Herrn petzen, Isidor  vernachlässige seine Arbeit und bete stattdessen ständig. Als sein Herr  feststellen wollte, ob dies stimme, sah er der Überlieferung nach zwei  weiße Stiere, von einem Engel geleitet, pflügen, während Isidor im Gebet  daneben kniete. Isidor setzte sich zusammen mit seiner Frau Maria de la  Cabeza (Torribia) für die Hilfsbedürftigen ein. Er starb "eines  heiligen Todes". Nach 40 Jahren öffnete man sein Grab in der St.  Andreas-Kirche in Madrid und fand ihn unverwest.




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