Am Samstag, 08. Juli war es endlich wieder soweit, das mittlerweile zum jährlichen Fixpunkt gewordene Minifest im Dekanat Reichersberg fand 2023 in der Pfarre Kirchdorf am Inn statt.
Gestartet wurde traditionell mit einem Gottesdienst in der Kirche, bei dem die Freude über die große Gemeinschaft spürbar und in den gesungenen Liedern auch hörbar war. Dann galt es im Schulgarten und in der MZH für die Gruppen bei 22 Stationen Geschicklichkeit und Wissen unter Beweis zu stellen und den Spaß dabei nicht zu kurz kommen zu lassen. Nach einer Jause und einem Eis folgte die Bekanntgabe der Gewinner.
Die Pfarre Geinberg hat beim diesjährigen Schätzspiel „Wie hoch ist der Kirchdorfer Kirchturm?“, genau richtig gelegen. Insgesamt hat die Pfarre St. Georgen bei Obernberg mit zwei Gruppen den 1. und 2. Platz geholt und die Pfarre Lambrechten den 3. Platz. Nachdem die Minis aus St. Georgen auch schon die letzten beiden Minifeste gewonnen haben, dürfen sie nach dem 3. Sieg in Folge den Wanderpokal behalten.
Danke allen Gruppenbegleiter:innen und Stationsbetreuer:innen, die sich für unsere Minis diesen Halbtag Zeit genommen haben und ein großes Danke an den Pfarrgemeinderat von Kirchdorf für die Ausrichtung des Minifestes 2023. Danke der Gemeinde für das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten. Es war spitze, dass wir alle gemeinsam bei schönstem Sommerwetter den ersten Ferientag mit unseren vielen Ministranten und Ministrantinnen im Dekanat gefeiert haben.
Wallfahrt der Volksschule zum Schulschluss nach Maria Schmolln am 06.07.2023
Am 06.07.2023 begab sich die gesamte Volksschule Reichersberg auf Wallfahrt nach Maria Schmolln. Nachdem der Busfahrer alle Beteiligten kurz vor der Wallfahrtskirche aussteigen ließ, wurde das letzte Stück zu Fuß zurückgelegt. Frisch gestärkt mit der Jause ging es zum Eingang, wo auch die Volksschulkooperationen Mörschwang - St. Georgen - Weilbach sowie Mühlheim - Kirchdorf am Inn eintrafen. Eine ganz herzliche Begrüßung, mit einem vorbereiteten Lied, gab es von der Volksschule Maria Schmolln. Mit ca. 200 Kindern und einigen Lehrpersonen wurde der gemeinsame Schlussgottesdienst gefeiert. Ebenso durch die Messe führten Pastoralassistentin Patrizia Wohlmacher und der ehemalige Religionsinspektor Pater Stefan Leidenmühler, der extra aus Linz angereist war. Außerdem bekamen die 4. Klässler aller anwesenden Schulen einen Abschlusssegen, der sie in den neuen Lebensabschnitt schützend begleiten soll. Danach fand die Wallfahrt im Klostergarten noch einen schönen Ausklang.
Am 22.06.2023 fand in Reichersberg die Fahrradsegnung statt.
Nachdem bereits zuvor alle angetretenen Kinder die Radfahrprüfung bestanden hatten, durften sie an diesem Tag damit in den Stiftshof einfahren. Nach der Aufstellung begrüßte H. Klemens die Anwesenden. Anschließend bat er bei einer feierlichen Segnung, für die Kinder und deren Fahrräder, um den Schutz Gottes.
Voller Stolz über die erworbene Mobilität durften sie wieder zur Schule zurückfahren.
Pfarrgottesdienst mit der Kolpingfamilie am 18.06.2023
Seit vielen Jahren organisiert Ernst Flieher, der Vorsitzende der Kolpingfamilie Schärding, einen gemeinsamen Gottesdienst mit der Stiftspfarre in Reichersberg.
Es erfolgt dabei die Einladung über die Region, die Diözese Linz bis hin ins benachbarte Bayern nach Passau.
Der christlich-soziale Verein versucht durch verschiedenste Aktionen während des Jahres Spenden für seine Aufgaben zu bekommen (Veranstaltungen, Bücherflohmarkt etc.). Damit kann dann vor Ort oder auch darüber hinaus nach Prüfung des Ansuchens möglichst unbürokratisch in Notfällen geholfen werden.
Mit ihrem Dank- und Bittgottesdienst geben sie Gott die Ehre auf die Fürbitte ihres Gründers des Priesters Adolph Kolping (+ 1837, selig gesprochen 1991), Vorbild und Wegbereiter für die katholische Sozialbewegung bis heute.
Beim Hochfest des Leibes und des Blutes unseres Herrn Jesus Christus stellte H. Thomas in seiner Predigt einen Bezug zu unserem Ordensvater Augustinus her.
In einer Legende heißt es, dass die gewandelte Hostie zu Augustinus gesprochen hat. Der Bischof ließ sich auf einen Dialog mit dem Herrn ein und sagte zu ihm, dass er unwürdig werde, wenn er sich von einem sündhaften Menschen wandeln ließe.
Jesus entgegnete ihm, dass es nicht der Mensch ist der wandelt, sondern die Kraft seines Heiligen Geistes.
Die gewandelte Hostie, das Brot, welches Jesus beim Abendmahl seinen Jüngern schon als Gedächtnis an ihn anvertraute, wurde anschließend durch den Ort getragen und der Segen für Ort und Menschen erbittet.