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Familienfasttag 2013

18. Februar 2013

 

 

„Billig ist doch zu teuer. Faire Arbeitsbedingungen für alle."

 

Die Aktion Familienfasttag nimmt in den nächsten beiden Jahren unter dem Motto „Billig ist doch zu teuer!“ die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Frauen in den Ländern des Südens in den Blick.

 

Familienfasttag ist am Freitag, 22. Februar 2013

 

Am zweiten Fastensonntag, dem 24. Februar 2013, gestaltet die Kath. Frauenbewegung beide Gottesdienste. Die Spendengelder die bei der zweiten Tafelsammlung gespendet werden, kommen den Frauen und ihren Familien in den Ländern des Südens zugute.

 

„Sumangali“ – ein süßer Traum mit bitterem Erwachen


Indische Mädchen wünschen sich, eine „Sumangali“ zu werden – eine glücklich verheiratete Frau. Das bleibt für viele ein unerreichbarer Traum, denn ohne Mitgift geht gar nichts. Diese Situation nützen skrupellose BaumwollfabrikantInnen aus. Sie werben junge Frauen an, die sich voller Hoffnung eine Mitgift erarbeiten wollen. Dabei landen sie jedoch in sklavenähnlichen, ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen, in denen sie unter menschenunwürdigen Bedingungen für uns EuropäerInnen Kleidung herstellen.

 

Unschlagbare Preise! Bestpreisgarantie! Supergünstig! Fast geschenkt! Mit solchen Schnäppchen-Angeboten werden Konsumentinnen und Konsumenten gelockt, bei Produkten und Dienstleistungen möglichst spontan zuzugreifen. Vom Billigflug bis zur Billigkleidung, alles steht jederzeit in großer Auswahl zur Verfügung. Manchmal wird sogar der Eindruck vermittelt, nicht „günstig“ einzukaufen grenze an Dummheit. Sich diesem Trend zu entziehen fällt schwer.

 

Wir kaufen billig. Frauen im Süden bezahlen teuer!

 

„Sumangali“ – „glückliche Braut“ – ist die zynische Bezeichnung für ein ausbeuterisches Arbeitsmodell: junge Inderinnen sind die Opfer davon.

 

Der Traum von guter Arbeit


Wagen wir einen Blick in das südindische Tamil Nadu, das Zentrum der Baumwollindustrie. Die 15-jährige Supitha ist eines der ungefähr 120.000 Mädchen, das sich unter dem „Sumangali“-Prinzip in einer der 7.500 Textilfabriken seine Mitgift verdienen möchte. Nach dem Tod ihrer Mutter musste sie die Schule abbrechen. Ein „Anwerber“ kam ins Dorf, er versprach Supitha eine Ausbildung in einer Baumwollspinnerei, eine saubere und sichere Wohnmöglichkeit mit ausreichender Verpflegung sowie Freizeitmöglichkeiten mit gleichaltrigen Mädchen. Das verlockendste Argument für die Arbeit ist die Bonuszahlung nach drei Jahren. Die Mädchen benötigen das Geld für ihre Mitgift, die sie in die Familie des zukünftigen Mannes mitbringen müssen. So zögert der Vater von Supitha nicht, den Vertrag – auch wenn er ihn inhaltlich kaum erfassen kann – zu unterzeichnen. Die Armut zwingt ihn dazu.

 

Die Realität – Verhöhnung des Glücks


Schließlich arbeitet Supitha mehr als 12 Stunden pro Tag. Untergebracht ist sie mit vielen anderen jungen Frauen in einer schäbigen Unterkunft auf dem Fabrikgelände. Das Essen ist von schlechter Qualität und nicht ausreichend. Mädchen, die spät aus der Schicht kommen, gehen überhaupt leer aus. Überstunden werden erzwungen, aber nicht bezahlt. Es ist kein Wunder, dass es bei einer derartigen Arbeitsbelastung und Übermüdung häufig zu Unfällen kommt. Als sich eines Tages Supithas Finger in einer Maschine verfängt, wird sie trotz großer Schmerzen nur mangelhaft behandelt. Nach einer Stunde Pause wird sie zur Weiterarbeit gezwungen. Gesundheitliche Probleme veranlassen einen Großteil der Mädchen, die Fabrik vor Ablauf ihrer vertraglichen Arbeitszeit zu verlassen. Das hat die Verweigerung des versprochenen Bonusbetrages zur Folge. Auch Supitha hat diesen bis heute nicht gesehen. Es gibt auch drastische Fälle, in denen Mädchen angesichts der Arbeits- und Wohnbedingungen und der Aussichtslosigkeit der Situation in den Selbstmord getrieben werden. An weiblichen Arbeitskräften mangelt es nicht, solange Frauen von der unfassbaren Armut so stark betroffen sind und in der indischen Gesellschaft als wertlos gelten.

 

"teilen macht stark" und stillt den Hunger nach Gerechtigkeit!

 

Spenden sind steuerlich absetzbar!

 

Bitte wenden Sie sich an die KFB-Teamkontaktfrau Elisabeth Leitner.

 

Die Informationen zum Herunterladen
Formular Spendenabsetzbarkeit

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