Europäische Allianz für einen freien Sonntag
Am 20. Juni 2011 findet in Brüssel die Gründung der Europäischen Sonntagsallianz statt.
Dabei geht es darum, den Sonntag als arbeitsfreien Tag zu schützen und eine Ausdehnung der Sonntagsarbeit in gesellschaftlich nicht unbedingt notwendigen Arbeitsbereichen zu verhindern. Als gesellschaftlich unbedingt notwendig werden zum Beispiel Krankenhäuser, Altenheime,... gesehen.
„Die Gründung der Europäischen Sonntagsallianz ist ein wichtiger Schritt zu einem sozialen Europa“, dies sagt der Sprecher der Allianz für den freien Sonntag Österreich Bischof Ludwig Schwarz anlässlich der Gründung der Europäischen Sonntagsallianz am 20.6.2011 in Brüssel.
„Zu einem sozialen Europa gehören der freie Sonntag und angemessene Arbeitsbedingungen. Österreich ist mit seinen 52 freien Sonntagen im Jahr in Europa Vorbild, wenn es um Zeitwohlstand und Lebensqualität in Form gemeinsamer freier Zeit geht“.
Bischof em. Maximilian Aichern appelliert als Gründungsmitglied der Allianz für den freien Sonntag Österreich für einen freien Sonntag: „Der freie Sonntag und die Feiertage müssen uns immer ein Anliegen sein. Manche wollen es nicht verstehen und meinen, da es doch Sonn- und Feiertagsarbeit gibt, könnte diese auch leicht ausgedehnt werden.
Manche Menschen müssen natürlich auch heute an Sonntagen und Feiertagen notwendige Dienste leisten (Krankenpflege, Sicherheit, Tourismusausnahmen, Verkehrsmittel, Gastwirtschaft, manche Industrien).
Jede Ausweitung darüber hinaus führt zu Zwang und Konkurrenzdenken.“
Quellen und weitere Informationen zur (europäischen) Allianz für den freien Sonntag:
Diözese Linz
Allianz für den freien Sonntag Österreich
Europäische Sonntagsallianz