Sonntag 17. Februar 2019

Liturgieausschuss

Im Liturgieausschuss der neuen PGR-Periode arbeiten gemeinsam mit Pfarrer Peter Pumberger - Maria Auböck, Klaus Leitner, Helga und Viktor Mayer, Siglinde Schmidmair, Ingrid Steinbichler, Margit Steiner und Claudia Wimmer.

 

Wir hoffen, auch weiterhin viele Feste und Feiern mit guten Ideen und sichtbaren Zeichen spürbarer und erfahrbarer zu machen.

 

Liturgieausschuss

nicht am Foto: Ingrid Steinbichler

 

 

Wir gestalten unter anderem:

 

Aschermittwoch

Fastenzeit

Karfreitag

Ostern

Christi Himmelfahrt

Allerheiligen

Allerseelen

Aschermittwoch

Seit dem Aschermittwoch ist der uns so vertraute Altar unserer Kirche mit seinem Glanz und seinen Bildern verhüllt. Mit einem schlichten Tuch in der Farbe der Umkehr und der Buße - violett.
Davor hängt ein Bild des berühmten Mundmalers Paulus Ploier aus Nußdorf mit dem Titel ER-löst.

 

(www.paulus-art.at) Der Künstler wird mit uns am 28.2. einen Gottesdienst feiern und sich nachher im Pfarrheim für eine Begegnung Zeit nehmen.

Diese Installation wird uns in der Fastenzeit begleiten. Am Aschermittwoch stellten wir uns Fragen zum Thema Erlösung und Kreuz.
In den Tagen bis sich das Violett in ein hell leuchtendes Feuer verwandelt, wird uns folgendes Lied in den Gottesdiensten begleiten:

 

GL 909

 

Refrain:

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein.

Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.

 

     1. Um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung bitten wir.

     In Sorge, im Schmerz sei da, sei uns nahe Gott.

     Refrain.

     2. Um Einsicht, Beherztheit, um Beistand bitten wir.

     In Ohnmacht, in Furcht sei da, sei uns nahe Gott.

     Refrain.

     3. Um Heilung, um Ganzsein, um Zukunft bitten wir.

     In Krankheit, im Tod sei da, sei uns nahe Gott.

     Refrain.

     4. Dass du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir.

     Wir hoffen auf dich, sei da, sei uns nahe Gott.

     Refrain.

     Gesegnete Fastenzeit! Der Liturgieausschuss.

 

 

 

Weitere Artikel:

Wagnis Asche

Wagnis Asche

In der heurigen Fastenzeit findet man in unserer Kirche Asche statt Weihwasser. Das soll uns aufrütteln und bewusst machen, dass diese Zeit eine besondere, eine herausfordernde aber auch geschenkte Zeit ist. Beim Betreten der Kirche sollen wir erinnert werden, dass uns die Fastenzeit eine Gelegenheit zur Umkehr und zur Korrektur unserer Lebensgewohnheiten bietet. Ebenso soll sie uns als Symbol der Reinigung wachrütteln, damit wir diese Zeit nutzen, um bei uns aufzuräumen und einen "Frühjahrsputz" für unsere Seele zu veranlassen. In diesem Sinn können diese 40 Tage auch Wagnis und Herausforderung für uns Gläubige werden.

 

 

Asche – nicht nur auf dem Kopf, auch im Herzen:

Asche – ein starkes Zeichen für die Schwächen dieser Zeit.

Ihre Sichtbarkeit an der Stirn:

nicht Hinweis auf Erniedrigung,

sondern Symbol für ein Leben,

in dem Menschlichkeit entsteht;

ein Symbol, wo Grenzen nicht verschwiegen werden;

wo der Blick auf das Vergehen nicht verstellt wird;

wo Gottes Gegenwart Räume öffnet.

Fastenzeit

"Alle meine Quellen entspringen in dir..."


 

Der Liturgieausschuss hat für die heurige Fastenzeit wieder einen Schwerpunkt festgelegt und zwar ausgehend von folgendem Lied: "Alle meine Quellen entspringen in dir..." (GL 891). Dieses Lied soll uns durch die Fastenzeit begleiten. Es besingt Gott allein als Quelle allen Lebens. Teile dieses Liedes haben wir symbolisch veranschaulicht. Wir haben vor dem Altar eine Wüstendarstellung aufgebaut. In diese Wüstenlandschaft "rinnt" eine Quelle - der Brunnen wird während der Gottesdienste sprudeln und so Symbol sein für die unaufhörliche Quelle, die von Gott ausgeht.

 

Ein Ziel des Fastens kann für uns Christen ja sein, dass wir eine innere Quelle finden, aus der wir schöpfen können. Oft ist diese innere Quelle verschüttet durch die vielen Aktivitäten, denen wir ständig nachgehen. Wir hetzen von einem Termin zum anderen und werden dadurch immer mehr vom Grund unserer Seele entfernt. Auf dem Grund der Seele würde die Quelle des Hl. Geistes sprudeln, die uns lebendig machen kann, so schreibt Anselm Grün, ein erfahrener Mönch. Doch oft genug ist diese Quelle verschüttet. Vor lauter Beschäftigung haben wir die Beziehung zu unserem Herzen, zu unserer Seele, verloren. Die Öde, die Leere und die Entfremdung in uns haben wir durch die Wüstendarstellung angedeutet.

 

Im Fasten graben wir uns durch all das innere Chaos hindurch, um zum Innersten zu gelangen. Wenn wir mit dieser Quelle in Berührung kommen, dann wird unser Leben fruchtbar, es bekommt einen neuen Sinn. Dann blüht es auf. Daher ist die Fastenzeit bewusst vor den Frühling gesetzt. Was im Frühling in der Natur geschieht, das soll in uns Wirklichkeit werden: aus der Erstarrung soll neues Leben in uns aufblühen.

 

Die Installation in der Kirche wird uns im Lauf der Fastenzeit und der Karwoche begleiten, sie erinnert uns an die eigentliche Kraftquelle für unser Leben - wenn wir sie finden können, dann wird auch in uns neues Leben aufkeimen und zum Blühen kommen.

 

  

 

 

Weitere Artikel:

Fasten mit allen Sinnen

FASTEN MIT ALLEN SINNEN

Karfreitag

Missachtung und Unverständnis.

 

Versuchung für sich selbst zu leben.

 

Verlockung, dem anderen tüchtig die Meinung zu sagen,

 

zu schreien: Ich halt es nicht mehr aus - mit dir.

 

Nein, tu es nicht.

 

Ich schweige, wie damals Jesus.

 

Da sah ich das Kreuz strahlen

 

in den Farben des Lebens

 

und meine Wüste blühte auf

 

und war bewässert.

 

Tod, wo ist dein Stachel?

 

Dunkelheit, wohin bist du entschwunden?

 

OSTERN

Feuer.

Entsteht aus einem kleinen Funken.

Aber es brennt nur, wenn es etwas gibt,

das sich anstecken lässt.

Dann wird der Funken zu einem Licht,

das wärmt

das durch seine Hitze etwas verändert.

Gott,

lass deinen Funken auf mich überspringen,

damit ich deinen Funken weitertragen kann,

damit ich die Welt ein bisschen verändern kann,

damit ich die Menschen ein bisschen verändern kann,

damit ein großes Feuer entsteht,

das uns Menschen erlöst und befreit.

Amen.

 

Pfarre Puchkirchen am Trattberg
4849 Puchkirchen am Trattberg
Puchkirchen 7
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