Seit mehr als 30 Jahren sind in Puchkirchen Wortgottesdienstleiter im Dienst. Die weise Voraussicht von Pfr. Biermair und die stete Suche nach Mitarbeitern im liturgischen Dienst unserer Pfarre, ermöglichen vielfältige Gottesdienste an Werktagen und auch an allen Sonn- und Feiertagen. Wir gratulieren Klaus Leitner, der diesen Dienst nun schon 25 Jahre lang in Puchkirchen ausübt, sehr herzlich!
Auch heuer sind in unserer Pfarrgemeinde die Haussammler*innen
unterwegs, um Spenden für Menschen in Not zu sammeln.
Unsere Haussammler sind bis 30. Juni im Pfarrgebiet unterwegs.
Mit Ihrer Spende im Zuge der Haussammlung ermöglichen Sie
der Caritas, armutsbetroffene Menschen mit Lebensmittelgutscheinen,
Zuschüssen für Strom und Heizung, beratenden Gesprächen,
mit Obdach, medizinischer Versorgung und warmen Essen zu
unterstützen. Jede Spende zählt – ob groß oder klein. Herzlichen Dank für Ihre Nächstenhilfe und Ihre Solidarität.
Heute geht es wie auch in der Vorwoche ums Verzeihen. Im Evangelium hören wir diesmal von einer Ehebrecherin. Sie hat etwas falsch gemacht und Jesus vergibt ihr.
Im Evangelium wird uns erzählt, wie Jesus mit einem einzigen Satz eine ernste Konfliktsituation von Grund auf verändert. Er verurteilt nicht, sondern er durchbricht alte Strukturen. So ermöglicht er nicht nur der Frau, sondern auch den anklagenden Männern, die nachdenklich davongehen, einen neuen Lebensweg.
Am fünften Fastensonntag öffnet sich für uns ein Fenster, das vorwiegend in rot gehalten ist. Es gibt auf dem Bild aber auch diesen dunklen Fleck, den Stein, der für die Anklage steht.
Gott sieht auch unsere dunklen Flecken – er sieht sie und ummantelt sie mit seiner verzeihenden Liebe. Symbolisch ist dieser Stein auf dem Bild ummantelt von Gottes verzeihender Liebe, von der roten Farbe rundherum. Denn Gottes Liebe ist so groß und wunderbar, sie verurteilt nicht, sondern sie heilt.
In Beziehung sein, heißt auch immer wieder zu verzeihen und sich selbst gut im Blick zu haben.
4. FASTENSONNTAG: "Laetare - freut euch!"
„Fenster öffnen – in Beziehung treten“
Bild zum Evangelium des 4. Fastensonntags:
Der verlorene Sohn
oder
der barmherzige Vater
(Lk 15,1–3.11–32)
Das Evangelium erzählt die Geschichte von einem Sohn, der erst alles verlieren und armselig leben, seine Schuld erkennen und eingestehen musste, bevor er erfahren konnte, wie großzügig der Vater ist.
Ein Bild für Gott, der uns besonders in der Fastenzeit immer wieder zur Umkehr ruft und unseren Blick weiten möchte.
Diesmal gilt der Blick durch das Fenster einem großen Herzen.
Es ist größer als erwartet. Menschliche Maßstäbe werden verworfen, denn Gottes Herz und seine BarmHERZigkeit sind größer als unsere Gesetze und Erwartungen.
Öffnen wir uns - wie ein großes Fenster - dem weiten Herzen Gottes.
Der 4. Fastensonntag heißt: Laetare - freut euch!
Lassen wir dabei die Freude in uns leuchten, dann können Fasten und Umkehr zur Freude werden.
3. FASTENSONNTAG: Lukas 13 „Hau ihn um“
Ein junger Feigenbaum steht inmitten eines wunderbaren und ertragreichen Weingartens.
Seit Jahren wartet der Besitzer darauf, dass er endlich Früchte trägt. Doch vergeblich.
Unnütz steht er da und nimmt den ertragreichen Weinstöcken im Weingarten nur das Licht und den Platz weg.
„Hau ihn um!“
Doch der Gärtner bittet um Nachsicht und eine zweite Chance für den jungen Feigenbaum.
Denn nicht jeder Baum ist gleich.
Der eine oder andere braucht eben ein bisschen mehr um gedeihen und Früchte entwickeln zu können.
Ein bisschen mehr Zeit, Geduld und Toleranz.
Vielleicht hilft eine Bodenprobe um zu sehen, an welchen Nährstoffen es mangelt und was er braucht um gedeihen zu können.
Der geduldige Gärtner will den Boden um ihn herum lockern und düngen.
Er will den jungen Baum nähren, stärken und umsorgen, in der Hoffnung, dass es ihm gelingt, ihn aufzupäppeln.
Mit viel Zuwendung, Geduld und Fürsorge.
Damit auch aus ihm was werden kann.
Gott, der geduldige Gärtner unseres Lebens schenkt uns die Barmherzigkeit für eine zweite Chance.