Bei der Kinderkirche gab es heute eine schöne Mitmachgeschichte zum Thema Jesus und der Sturm, dass hat sehr gut gepasst weil draußen auch ein stürmischer Herbsttag mit Regen war. Die Kinder konnten miterleben wie es den Freunden von Jesus ergangen ist als sie gemeinsam mit ihm auf einem Boot bei einem wilden Sturm mitten auf dem See Genezareth waren und sie fürchterliche Angst hatten. Es regnete, stürmte, donnerte und die Blitze kamen aus den Wolken. Die Wellen tobten und schlugen gegen das Boot. Die Freunde riefen um Hilfe, doch niemand hörte sie. Dann weckten sie Jesus, der hinten im Boot schlief. Sie rüttelten und schüttelten ihn und riefen laut:“Das Boot wird unter gehen!“
Da öffnete Jesus die Augen und als er die Angst seiner Freunde sah, stand er auf und bedroht den Sturm:“Schweig und sei still.“
Und so geschah es, der Regen und der Wind hörten auf und die Wellen wichen zurück. Plötzlich war eine große Stille, alles war ganz ruhig.
Dann sah Jesus in die Runde der erschrockenen Freunde und sagte:“Habt ihr kein Vertrauen?“ Den Freunden wunderten sich noch immer und konnten nur flüstern:“Selbst Wind und Meer gehorchen ihm.“
Nach dieser mitreißenden Geschichte wollten wir auch gemeinsam mit Jesus in einem Boot sitzen und seine Freunde sein. Die bunten Fähnchen die wir vorbereitet hatten durften die Kinder in das Boot stecken und so einen Platz bei Jesus haben. Und so dürfen auch wir auf Jesus vertrauen und wir sind nicht alleine in Situationen im Leben, wenn wir traurig sind oder vielleicht wo wir uns mit unserem Freund gestritten haben. Jesus begleitet uns und lässt uns nicht alleine, dann geht es uns bald wieder besser.
Das bunt gestaltete Papierboot durfte natürlich mit in die große Pfarrkirche und hat seinen Platz vor dem Altar gefunden wo es noch einige Zeit stehen darf.
Bericht & Fotos: Isabella Haidinger