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Zeitenblicke

Was sie über unsere thronende Madonna noch nicht wussten

Passend zum Fest Maria Aufnahme in den Himmel am 15. August beschäftigen wir uns mit der der Geschichte der thronenden Madonna am linken Seitenaltar in der Pfarrkirche.

Die gekrönte Maria ist nach der Vorstellung der katholischen Kirche nach die Krönung Marias, der mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommenen Mutter des Herrn, im Himmel.

 

Diese Figur ist eine der kostbarsten Ausstattungsgegenstände unserer Pfarrkirche. Jedoch welche Geschichte steckt hinter dieser Figur.

 

Der linke Seitenaltar wurde ca. um das Jahr 1666 errichtet. Diese Figuren stellen grob beschrieben die Familie Jesu und seine Freunde dar. Im Zentrum der Seitenaltäre waren sicher Bilder angebracht, die entfernt werden mussten weil sie einfach kaputt waren.

Ca. um 1900 waren in den Bildernischen kunsthistorsch nicht wertvolle Figuren des heiligen Josef und der Gottesmutter angebracht. Im Jahr 1950 entschloss man sich allerlei Dinge, die im Zeitgeschmack der Neugotik in der Kirche angebracht waren, wieder zu entfernen und die Kirche wieder ihrem barocken Thema entsprechend zu gestalten. So zum Beispiel den jetzigen Tabernakel, der vorher auch ein neogotischer war.

 

So entschied man sich auch die thronende Madonna aus der Kirche Heiligenleithen im Zentrum des linken Altares aufzustellen.

Diese Figur stammt aus der Hand des doch bekannten Bildhauers Hans Spindler. Dieser arbeitete mit dem Münchner Hofbildhauer Hans Krumper. Diese errichteten etwa den Hochaltar des ehem. Stiftes Garsten. Von diesem besteht noch eine Figur aus dem Jahr 1619, die im Landesmusuem Linz untergebracht ist und unserer Madonna sehr ähnlich sieht. So kann man in etwa ableiten von wem aus welcher Zeit unsere Figur ist.

 

Die Madonna war in Heiligenleithen in einem heute noch sichtbaren gotischem Fenster im Altarraum aufgestellt. Da in der Pfarrkirche viel mehr Leute die Figur verehren konnten, wurde sie an den heutigen Platz versetzt.

 

Die thronende Mutter Gottes in der Fensternische in Heiligenleithen, Foto ca. 1920 bis 1940
Die Marienstatue an ihrem heutigen Platz am linken Seitenaltar in der Pfarrkirche

 

In dieser Stelle sei noch mit einer falschen Meinung aufgeräumt. Oftmals wird die Seitenkapelle der Pfarrkirche Marien-Kapelle genannt, eben weil sie sich hinter dem Seitenaltar befindet. Die Kapelle wurde im späten 17. Jahrhundert errichtet als Grablege der Grafen von Seisenburg und ist eigentlich dem Hl. Sebastian geweiht. Das geriet aber in Vergessenheit. Es gibt nicht ein einziges Bild des Hl. Sebastian in unseren Kirchen.

 

Information zum Künstler Hans Spindler:

 

* um 1595 Arberg (Bayern), † um 1660 Oberösterreich.

War ab ca. 1607 in der Lehre bei Hans Degler. Um 1617 ist Spindler im Stift Garsten in Oberösterreich nachweisbar, er schuf Skulpturen für drei Altäre und den Hochaltar, der 1619 vollendet wurde. Spindler war mehrfach für das Benediktinerstift Kremsmünster tätig.

Einflüsse von Hans Degler und dessen Schwager Hans Krumper (um 1570–1634) sind im Werk Spindlers nachweisbar.

[aus: Baum, Elfriede: Katalog des Österreichischen Barockmuseums im Unteren Belvedere in Wien, Bd. 2, Wien, München 1980 (Österreichische Galerie Wien, Kataloge, 2), S. 679]

 

Vergleichsobjekte:

 

Stehender Engel, 17. Jhdt. Sammlung des Österreichischen Barockmuseums im Unteren Belvedere in Wien
Sitzende Madonna, um 1627 Sammlung des Österreichischen Barockmuseums im Unteren Belvedere in Wien
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Harald Luckerbauer

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