Die traditionelle Tiersegnung steigt am Sonntag, den 4. Oktober 2026, um 9:30 Uhr in der Pfarrgemeinde Linz-St. Peter – wie immer bei Schönwetter am Kirchenplatz, bei Schlechtwetter in der Kirche. Alle in den Gottesdienst mitgebrachten Tiere werden einzeln gesegnet. Neben Hunden, Katzen, Hasen, Meerschweinchen und Hamstern holten sich auch schon Alpakas, ein Haflingerhengst, Greifvögel, Goldfische und sogar zwei Ziegen den Segen Gottes bei Pfarrer Franz Zeiger.
Wer sein Tier nicht mitbringen kann (nicht alle Tiere sind zum Mitnehmen geeignet), nimmt ganz einfach ein Foto seines Tieres mit. Im Anschluss an die Tiersegnung gibt‘s wie immer ein kunterbuntes Fest für Mensch & Tier.
Rosarium St. Peter – ein Garten der Erinnerung
Das Team um „Tierpfarrer“ Franz Zeiger hat sich auch diesmal wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Mit dem „Rosarium St. Peter“ ist nun ein begehbaren Rosengarten Wirklichkeit geworden. In diesem „Garten der Erinnerung“ realisierte Zeiger einen wundervollen Platz, an dem man seinem verstorbenen Haustier ein dauerhaftes Denkmal schaffen kann.
Was ist das „Rosarium St. Peter“ genau?
Ein Rosengarten direkt im Hof der Pfarrgemeinde St. Peter. Für alle Tierfreunde, die sich einen würdevollen Ort des Gedenkens für ihre verstorbenen Haustiere wünschen. Die Pfarrgemeinde kommt damit einem immer wieder vorgebrachten Wunsch nach, da es in Linz nichts Vergleichbares gibt.
Worin besteht der Unterschied zu einem klassischen Tierfriedhof?
Viele können sich einen Tierfriedhof inklusive aller Begleitkosten nicht leisten. Mit dem „Garten der Erinnerung“ schaffen Zeiger und sein Team einen Platz, wo man um wenige Euro einen würdevollen und stimmigen irdischen Ort der Erinnerung an unsere verstorbenen Tiere findet.
Wie funktioniert das genau?
Ganz einfach: Man schickt ein Foto und ein paar Infos zum Haustier, gerne auch einen Spruch oder ein paar persönliche Worte. Daraus werden dann drei Vorschläge für eine schöne Gedenktafel erstellt, auf der das Haustier abgebildet ist. Man wählt aus und etwa drei bis vier Wochen später wird die Tafel montiert. Das kann man entweder selber in stiller Andacht machen oder die Pfarrgemeinde erledigt das. Wer etwas ganz Besonderes will, kann auch eine kleine Gedenkfeier dazu buchen.
Um den geänderten Bedürfnissen und Interessen der sonntäglichen Gottesdienstbesucher Rechnung zu tragen, wollen wir den Betrieb unseres Pfarrcafés neu gestalten.