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Inhalt:

Schöpfungszeit 1. Sept. bis 4. Okt.

Eine Frage des Klimas

Von 1. September bis 4. Oktober ist Schöpfungszeit!
Gemeinsam mit den christlichen Kirchen Österreichs machen wir
auf die Dringlichkeit der Bewahrung der Schöpfung aufmerksam.

Mit der "Klima-Frage der Woche" laden wir zum Nach- und Andersdenken ein.

1. Oktober: Gebraucht statt neu bzw. Tauschen statt Kaufen

24. September: Verpackung

17. September: Mobilität

10. September: Lebensmittel - Ernährung

3. September: Kleidung

 

So, 1. Okt. - Gebraucht statt Neu bzw. Tauschen statt Kaufen

 

Habe ich schon einmal im Carla-Laden eingekauft?

Die Caritas-Carla-Shops & Cafes in der Leondinger Straße 22 (St. Anna) und in der Baumbachstraße 3 (Mariendom) bieten Kleidung, Gebrauchsgegenstände und weitere schöne Dinge zu günstigen Preisen an. Alle Produkte stammen aus Spenden an die Caritas OÖ.

 

Einkaufen in einem Carla-Laden ist etwas Besonderes, weil Sie hier:

  • qualitativ einwandfreie Ware zu besonders günstigen Preisen finden
  • besondere Kleidung, Schuhe und Raritäten abseits des schnelllebigen Mode-Mainstreams finden
  • mit Ihrem Einkauf Gutes tun, denn Sie unterstützen damit Menschen im In- und Ausland, die in Not geraten sind.

Wohin mit gebrauchter Kleidung?

Kennen Sie das:

Ein Fehleinkauf bei einer Bluse, die Sie nur einmal tragen?

Oder Kleidungsstücke, die nicht mehr passen, aber trotzdem noch okay sind?

Auch beim Ausmisten sammeln sich Gegenstände, die für die Mülltonne zu schade sind.

Aber wann und wo ist der nächste Flohmarkt?

Auf flohmarkt.at finden Sie Flohmarkt-Termine in Linz.

Außerdem gibt es hier auch eine seriöse online-Tauschbörse.

Oder Sie bringen die Waren zum Caritas-Sammellager in der Leondinger Straße 18.

 

"Sozialgartl" am 1. Okt. – schon entdeckt?

Tauschen Sie Obst und Gemüse oder nehmen Sie Obst und Gemüse gegen eine freiwillige Spende mit nach Hause. Der Erlös kommt sozialen Zwecken zugute.

 

zusammengestellt von Monika Weilguni, FA Schöpfungsverantwortung

 

„Die dringende Herausforderung, unser gemeinsames Haus zu schützen, schließt die Sorge ein, die gesamte Menschheitsfamilie in der Suche nach einer nachhaltigen Entwicklung zu vereinen, denn wir wissen, dass

 

 

 

So, 24. September - Verpackung

 

Achte ich beim Einkauf auf nachhaltige Verpackung?

Umweltschonender und kostengünstiger als Wasser in PET- oder Glasflaschen zu kaufen, ist es, Leitungswasser zu trinken. Mehrweg-Glasflaschen sind gegenüber Einweg-Glas- oder Plastikflaschen zu bevorzugen.
Lang haltbare Lebensmittel, wie Nudeln, Linsen, Reis oder auch Kosmetikprodukte kann man auch im Unverpackt-Laden kaufen.
Für den Transport eignen sich Stoffsackerl oder der gute alte Einkaufskorb.

 

Wie kann ich Geschenke umweltfreundlich einpacken?

Man kann statt Geschenkpapier wiederverwendbare Verpackungen einsetzen, zum Beispiel Taschen,
Beutel, Schachteln und Tücher. Auch Seiten von bereits gelesenen Zeitschriften oder Zeitungen können dekorativ sein und Geschenkpapier ersetzen.

 

Wohin mit dem unvermeidbaren Verpackungsmaterial?

Einweg-Schraubgläser müssen nicht gleich in den Altglascontainer. Man kann sie gut
wiederverwenden zur Aufbewahrung von Lebensmitteln oder Essensresten, für den Einkauf
in Unverpackt-Läden, als Vasen oder für Deko-Zwecke. 

Der Verein ZeroWasteAustria informiert über Unverpackt-Läden in Linz: www.zerowasteaustria.at

Bei der Entsorgung von nicht wiederverwendbarer Verpackung ist auf eine richtige und platzsparende Mülltrennung zu achten.

 

zusammengestellt von Anna Bader, FA Schöpfungsverantwortung

 

„Pro Jahr werden hunderte Millionen Tonnen Müll produziert, von denen viele nicht biologisch abbaubar sind: Hausmüll und Gewerbeabfälle, Abbruch-abfälle, klinische Abfälle, Elektronikschrott und Industrieabfälle, hochgradig toxische Abfälle und Atommüll. Die Erde, unser Haus, scheint sich immer mehr in eine unermessliche Mülldeponie zu verwandeln. An vielen Orten des Planeten trauern die alten Menschen den Landschaften anderer Zeiten nach, die jetzt von Abfällen überschwemmt werden.“
Papst Franziskus, „Laudato si“ (LS 21)

 

So, 17. September - Mobilität

 

Denke ich bei "Urlaub" automatisch an "Auto" oder "Flugzeug"?

Es gibt Möglichkeiten, anders zum Urlaubsziel zu kommen. Gerade mit Kindern ist es sehr viel entspannter, mit dem Zug anzureisen.
Aber das Gepäck? Im Flugzeug kann man auch nur einen Koffer mitnehmen!

 

Wie gestalte ich die Weg-Zeiten?

Manche Wege dauern mit Öffis länger als mit dem Auto.

Kann ich diese Zeit als Qualitätszeit verbuchen und entspannen?

Zeitunglesen oder ein Nickerchen machen ist beim Autofahren nicht möglich

 

Und ich?

Eine klimafitte Stadt braucht Grün.

Auf welcher Seite stehe ich, wenn es darum geht, den zur Verfügung stehenden Raum neu aufzuteilen?

Dieser Frage muss sich jeder und jede stellen. Bin ich auch dann noch für den Klimaschutz, wenn es mich selbst

unmittelbar betrifft - wenn ich nicht mehr vor jedem innerstädtischen Geschäfteinen Parkplatz finde?

 

zusammengestellt von Anna Dürrschmid und Johannes Hasibeder,

Mitglieder im FA Schöpfungsverantwortung

 

„Die Reduzierung von Treibhausgasen verlangt Ehrlichkeit, Mut und Verantwortlichkeit vor allem der Länder, die am mächtigsten sind und am stärksten die Umwelt verschmutzen.“
Papst
Franziskus, „Laudato si“ (169)

 

 

So, 10. September - Lebensmittel - Ernährung

 

Bereite ich meinen Einkauf vor?

Eine Einkaufsliste hilft gegen Lockangebote und erleichtert den Kauf jener Menge, die man auch wirklich verbrauchen kann. Der Kauf von 2. Chance-Sackerln oder Lebensmittelretter-Boxen hilft, Überschüsse an Gemüse und Obst zu verwerten.

 

Achte ich beim Einkauf auf regionale und saisonale Produkte?

Der Kauf von regionalen und saisonalen Lebensmitteln am Bauern- oder Wochenmarkt, beim Nahversorger oder vom regionalen Regal im Supermarkt fördert die heimische Wirtschaft und reduziert die Transportwege. Der Zusammenhang von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung wird beim Kauf von fair gehandelten Produkten besonders beachtet. Mit dem Kauf von Bio-Lebensmitteln fördert man die artgerechten Tierhaltung und eine bodenschonende Arbeitsweise.

 

Wie verwerte ich Lebensmittelreste?

Mehr Gemüse und Getreide und weniger Fleisch bedeutet geringeren CO2-Ausstoss. Übrig gebliebene Lebensmittel sollen einer guten Resteverwertung zugeführt werden. Verschiedenen Gütesiegel für den Lebensmittelbereich findet man auf https://www.bewusstkaufen.at/label-kompass/

 

 

Factsheet:

Wussten Sie schon, dass …

  • die Summe der vermeidbaren Lebensmittelabfälle (landwirtschaftliche Produktion ausgenommen) geschätzt bei 902.000 Tonnen liegt, also etwa einer Million Tonnen pro Jahr. www.landschafftleben.at/lebensmittelverschwendung
     
  • im Restmüll Gemüse, Brot und Milchprodukte die „Wegwerfrangliste“ anführen.
     
  • weltweit 1/3 der Lebensmittel auf dem Müll landen. In der EU fallen pro Person geschätzte 173 kg Lebensmittelabfälle und –verluste an.
    http://www.muttererde.at/fakten/

Wussten Sie auch, dass ...

  • Kakao das Lebensmittel mit dem höchsten Wasserverbrauch ist! Für ein Kilo Kakaobohnen müssen ganze 27.000 Liter Wasser aufgewendet werden.
     
  • auch die Fleischherstellung viel Wasser benötigt: Rindfleisch schlägt mit 15.490 Litern, Schweinefleisch mit 4.730 Litern und Geflügel mit 4.000 Litern pro Kilo zu Buche.
     
  • vor allem Gemüse- und Obstsorten wie Karotten, Kartoffeln und auch grüner Salat Lebensmittel sind, die weniger Wasser brauchen. Alle liegen unter 250 Liter fürs Kilo.

„Die Genügsamkeit, die unbefangen und bewusst gelebt wird, ist befreiend.
Sie bedeutet nicht weniger Leben, sie bedeutet nicht geringere Intensität, sondern das Gegenteil.

In Wirklichkeit kosten diejenigen jeden einzelnen Moment mehr aus und es erleben ihn die besser,
die aufhören, auf der ständigen Suche nach dem zu sein, was sie nicht haben …“

Papst Franziskus, „Laudato si“ LS 223

 

Zusammengestellt von Paula Gschwantner,
Mitglied im FA Schöpfungsverantwortung der Pfarre Linz-St. Konrad

 


 

So, 3. September - Kleidung

 

Brauche ich das wirklich?

Das Tauschen, neu kombinieren und das Wiederverwenden von Kleidung ist eine Chance, um nachhaltig zu handeln. Second Hand und Tauschbörsen unter Freund:innen als Möglichkeiten nutzen.

 

Kaufe ich Qualität anstatt Billigware?

Längere Nutzung und reduzierte Transportwege sind bedeutend. Bestellungen im Internet schwächen regionale Anbieter:innen und vermindern Steuereinnahmen.

 

Kaufe ich unnötig neue Kleidungsstücke?

Einmal etwas teurer als dreimal billig kaufen, kann sinnvoll sein.
Gütesiegel und zertifizierte Qualität (zB Fair Trade) anstatt Billigware fördern bessere Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie.

 

Kaufe ich Naturfaser statt Synthetik?

Es gibt viele natürliche Alternativen bei Stoffen, welche schadstoffreduziert produziert werden und ohne Erdöl auskommen. Ein Drittel des Mikroplastiks im Meer ist Abrieb von Kleidung.

 

Factsheet:

 

Wussten Sie schon, dass …

  • jede:r Österreicher:in im Durchschnitt angibt etwa 100 Kleidungsstücke zu besitzen (44 Oberteile, 14 Paar Schuhe, 13 Hosen, 8 Jacken/Mäntel, ...). Die Dunkelziffer wird jedoch weitaus höher eingeschätzt!
    (Quelle: Statista, Besitz verschiedener Kleidungsstücke in Österreich 2019)
     
  • im Jahr 2021 die Österreicher:innen rund 7,86 Milliarden Euro für den Konsumgüterbereich Bekleidung ausgegeben haben.
    (Quelle: Statista, Konsumausgaben für Bekleidung in Österreich bis 2021)
     
  • rund die Hälfte der Kleidung, nämlich 25 Prozent nur gelegentlich, 15 Prozent sehr selten und 12 Prozent nie getragen werden.
    (Quelle: Integral, Studie Kleiderkonsum für Greenpeace und Arbeiterkammer Wien)

Wussten Sie auch, dass ...

  • die Produktion einer Jeans 8.000 Liter Wasser verbraucht.
    (Quelle: Greenpeace, Mode als Wegwerfware)
     
  • 3.500 krebserregende, hormonell wirksame oder anderweitig giftige Chemikalien in der Textilindustrie eingesetzt werden.
    (Quelle: Greenpeace, Mode als Wegwerfware)
     
  • ein handelsübliches T-Shirt eine Weltreise macht und eine Strecke von etwa 34.225 km zurücklegt.
    (Quelle: Trigema, Der Weg eines T-Shirts – Herstellung & Transport)

„Viele werden sagen, dass sie sich nicht bewusst sind,

unmoralisch zu handeln, denn die ständige Ablenkung
nimmt uns den Mut, der Wirklichkeit einer begrenzten
und vergänglichen Welt ins Auge zu blicken.“
                                                       
Papst Franziskus, „Laudato si“

 

Zusammengestellt von Peter Pühringer,
Leiter FA Schöpfungsverantwortung der Pfarre Linz-St. Konrad

 

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Am Mittwoch, den 28. Jänner ist das Pfarrbüro geschlossen.

 

Für seelsorgliche Anliegen steht Ihnen Herr Josef Hansbauer, Seelsorgeverantwortlicher unter der Telefonnummer 0676 8776 6157 zur Verfügung.

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