Feier der Nachprimiz mit Neupriester Andreas Köck
Nicht nur viele Bewohner von Lacken, sondern auch eine große Anzahl von Gottesdienstbesuchern aus der Pfarre St. Martin nahmen am Donnerstag Abend auch wirklich weite Anfahrtswege unter die Räder, um der Einladung der Pfarre zum Nachprimiz-Gottesdienst zu folgen.
Beim gesamten Gottesdienst war die Freude aller greifbar: Der Neupriester Andreas Köck und Pfarrer Reinhard Bell strahlten die Freude an ihrem Priestersein mit jedem Wort und allen Gesten aus und die Besucher waren sichtlich angerührt vom Gottesdienst und von dem besonderen Primizsegen, der zumindest in Lacken seit Menschengedenken noch nie gespendet worden ist. In dieser Feier kam das Besondere am Dienst des Priesters wieder einmal besonders zum Ausdruck: Durch die Weihe ist er mit Vollmacht ausgestattet, die Geschenke weiterzureichen, die uns Christus hinterlassen hat: Sein Wort und seine Sakramente. Bei diesem Fest haben die Lackener und die Gäste aus St. Martin nicht nur die Freude über einen Neupriester erlebt, viele spürten auch wieder die Dankbarkeit dafür, dass wir in Lacken und St. Martin gemeinsam mit Pfarrer Reinhard Bell einen Priester haben, der das Wirken Christi für uns lebendig erhält.
Feste festigen auch Beziehungen. Dieses Fest brachte eine Reihe von Gästen aus St. Martin erstmals nach Lacken – vielleicht ist das der Keim einer neuen guten Tradition, wer weiß?
Damit Feste zum Festigen von Beziehungen, zum Fördern von Gemeinschaft beitragen, braucht es Teilnehmerinnen und Teilgeberinnen, die ein gemeinsames Fest planen und durchführen. Wir danken allen TeilnehmerInnen, und möchten auch den TeilgeberInnen danken: Den Mitgliedern von Jugendchor und Mütterrunde, die für die musikalische Gestaltung sorgten, allen, die sich organisatorisch um den Verlauf des Gottesdienstes kümmerten und ganz besonders auch den Frauen der Trachtengruppe: Sie haben nach dem Fest dafür gesorgt, dass „der Wein nicht ausging“ und die Gemeinschaft auch in vielen Gesprächen gelebt werden konnte. Ein besonderer Dank an die Freiwillige Feuerwehr, die kurzfristig einen „regensicheren“ Raum zur Verfügung gestellt hat. Wieder einmal wurde deutlich: In Lacken kann man Feste feiern, weil hier alle zusammenhalten. Und: Die Kirche führt Menschen zusammen. Seien wir dankbar dafür und lassen wir auch die Dankbarkeit für unsere Priester manchmal zu einem Gebet werden.