Gemeinsame Feier der Jubelhochzeiten
Jedes Jubelpaar entzündete seine Kerze, die an diesen Jubeltag erinnern sollte, an der Osterkerze. Dieses Zeichen sagt, dass das Licht, das in ihrer Ehe lebt und das sie mit ihrer Beziehung weiterverbreiten – dass dieses Licht letztendlich von Gott stammt.
Die goldene Hochzeit feierten
- Elfriede und August Pernsteiner
Folgende Paare feierten ihren 25-jährigen Hochzeitstag
- Margarethe und Helmut Hinterberger
- Veronika und Alfred Kandlbinder
- Maria und Herbert Nopp
Nach dem Gottesdienst lud die Goldhaubengruppe zum bereits traditionellen „Sektfrühstück“
Einige Gedanken aus der Ansprache von Pfarrer Bell: Wie im Evangelium vom Schatz im Acker und der außergewöhnlichen Perle haben diese vier Ehepaare vor 25 bzw. 50 Jahren auf einen einzigen Schatz gesetzt - auf „ihr Schatzerl“ – und waren bereit, dafür auf alle anderen „Schatzis“ rundum zu verzichten.
Sie haben darauf vertraut, dass ihr gemeinsames Leben gelingen kann und dieses Vertrauen ist durch die Krisenzeiten nicht zugrunde gegangen, sondern ihr Vertrauen ist aus den Krisen gestärkt hervorgegangen.
Pfarrer Bell ist in seiner Predigt der naheliegenden Frage nicht ausgewichen: Was bedeutet es, dass diese Paare 25 bzw. 50 Jahre zusammengehalten haben – und andere Paare nicht?
Er meinte, das bedeute nicht, dass die einen es aus eigener Kraft geschafft haben, während die anderen versagt haben. Sondern es sagt: Mit Gottes Hilfe haben diese vier Paare es geschafft.
Und damit sind diese vier Jubelpaare Wegzeichen:
weil sie sich getraut haben, sich trauen zu lassen, sich ganz auf einen Partner einzulassen weil sie Krisen nicht als Hinweise darauf verstanden haben, dass es halt doch nicht klappt und man besser auseinander geht weil sie gelernt haben, im Partner immer neu „die schönste Perle“ zu sehen Pfarrer Bell ermutigte die Jubelpaare und alle Anwesenden: „Schaut auf Gott.“