Adventkranzsegnung
Die Frauen der Trachtengruppe hatten neben vielen schönen Adventkränzen und kreativen Adventgestecken auch den prächtigen Adventkranz für die Kirche gebunden – einen besonders herzlichen Dank! Die Jungscharkinder und die Jungscharleiterinnen sorgten gemeinsam mit Andrea Nigl vom Jugendchor für die festliche und schwungvolle musikalische Umrahmung, bei der diesmal auch erstmals Trommelbegleitung zu hören war.
Die Adventkranzsegnung und das gemeinsame Entzünden der ersten Adventkranzkerze in der dunklen Kirche, die Fürbitten und Segensgebete – aus vielen Beiträgen wurde eine stimmungsvolle Feier, die noch bis Weihnachten hin wirken wird. Denn die Jungscharkinder hatten wunderschöne Sterne gebastelt, und diese Sterne wurden an alle Kinder ausgeteilt, die sie dann, wenn sie möchten, zu Hause noch weiter verzieren können und bei der Krippenfeier am 24. Dezember als kleines Geschenk für Jesus zur Krippe tragen können.
Danke an alle, die einen Beitrag zum Gelingen dieser adventlichen Feier geleistet haben.
Damit die guten Worte und die schöne Stimmung wie die geschenkten Sterne bis Weihnachten und darüber hinaus ein Licht auf unser Leben werfen, dazu hilft vielleicht auch die folgende Geschichte:
Das verschenkte Licht
Es war eine Frau, die hatte gehört, dass an einem fremden Ort eine heilige Flamme brennt. Sie machte sich auf, um etwas von diesem Licht zu sich nach Hause zu holen. Sie dachte, Wenn du dieses Licht hast, dann hast du Glück und Leben, und alle, die du liebst, werden es auch haben.Sie begab sich auf den weiten Weg, fand die heilige Flamme, entzündete ihr Licht daran und hatte auf dem Rückweg nur eine Sorge: dass ihr Licht erlöschen könnte.
Unterwegs traf sie einen, der fror und kein Feuer hatte. Der bat sie, ihm von ihrem Feuer zu geben. Die Frau mit dem Licht zögerte. War ihre Flamme nicht zu kostbar, zu heilig für solch eine gewöhnliche Sache? Dann aber gab sie dem im Dunkeln Frierenden von ihrem Licht. Die Frau setzte ihren Heimweg fort, und als sie beinahe zu Hause war, brach ein Unwetter über sie herein. Sie versuchte, ihr Licht vor Sturm und Regen zu schützen, aber es erlosch. Den weiten Weg zurück zum Ort der heiligen Flamme würde sie nie mehr schaffen – aber bis zu dem Menschen, dem sie geholfen hatte, reichte ihre Kraft, und an dessen Licht konnte sie das ihre wieder entzünden.
Barbara Hug