Adventkranzsegnung
Der hl. Martin, der sein Schwert nicht drohend erhebt, sondern damit seinen Mantel teilt, die hl. Elisabeth, die ihren hübschen Korb nicht zum Shoppen nützt, sondern darin Brot zu den Armen bringt, der hl. Andreas, der seine Stellung als Bruder des Chefs der Apostel nicht zu seiner eigenen Ehre nutzt, sondern in fernen Ländern von Jesus erzählt, die hl. Barbara, die ihren Glauben und ihre Hoffnung auf Christus auch nicht verliert, als sie von aller Welt verlassen eingemauert wird - darum ist auch der unscheinbare winterliche Kirschzweig „ihr“ Zeichen der Hoffnung, der erblüht, wenn er ins warme Zimmer gestellt wird. Auch der hl. Nikolaus erzählte davon, dass Geben das Herz weit macht und die hl. Lucia brachte ihr Licht, das sie von Jesus geborgt hatte.
Die höchste Ehre von allen Besuchern aber wurde der jungen Maria, die trotz aller Zweifel ihr Herz zum Ja öffnete und damit auch uns Jesus schenkte.
Die spannenden Augenblicke, bis auch beim letzten Adventkranz die erste Kerze angezündet war, wurde begleitet von Flötenspiel und Trommeln.
Segnen, Licht werden, Teilen, sein Herz verschenken - damit das alles in diesem Advent auch nach dem Verlassen der Kirche zuhause wahr wird, nahmen Groß und Klein ihre gesegneten Adventkränze mit nach Hause und bekamen dazu noch ein Herz von der Misischar geschenkt - zur Erinnerung für zu Hause bis zum Hl. Abend, an dem es dann zur Krippe in der Kirche gebracht wird. KMB-Obmann Alfred Alberer verteilte „Sei so frei“-Adventkalender. Herzlichen Dank an den Fachausschuss für Kinderliturgie für die liebevolle Gestaltung der Adventfeier.