Krippenfeier
Doch auch die, die nichts sahen, hörten die Geschichte und das Lied vom Stern von Bethlehem, hinter dem her sich alle auf den Weg zum Weihnachtswunder einreihen: der gestresste junge Mann, die Mutter, die für die Ihren und die Besucher alles vorbereitet, die Alleinstehende, die Anschluss an andere Menschen sucht, der Ausländer, der das Friedenslicht aus der Ferne mitgebracht hat, der müde Prophet, der das Jesuskind ankündigt und zuletzt Maria und Josef, die erzählen, dass die Geburt bevorsteht. Und bei der Verkündigung der Geburt Jesu im Evangelium ist es endlich soweit - das Jesuskind in der Krippe wird inmitten der vielen Gestalten gesetzt, die die Kinder an den Adventsonntagen auf dem Plakat vor dem Altar befestigt hatten, und auch in die wartenden Krippen in und vor der Kirche wird das Jesuskind gelegt. Jetzt hat Weihnachten begonnen, jetzt sind das Licht des Glaubens, des Friedens und der Liebe da! Doch - was passiert? Die Kinder zeigen es: Die Lichter verlöschen - Glaube wird unwichtig, Friede durch Streit und Liebe durch Selbstsucht ersetzt. Plötzlich ist es ganz finster, zum Fürchten finster. Doch Sissy entzündet das Licht wieder am Friedenslicht - und alle anderen Kerzen mit - so können auch wir immer wieder neu anfangen, denn das Licht von Bethlehem erlischt nie. Wie die kleine Franziska hätten eigentlich alle da ganz nah dabei sein wollen und waren es mit dem Herzen auch.
Die Krippenfeier wurde von Sissy Strigl gemeinsam mit dem FA für Kinderliturgie und der Misischar, die auch für Punsch nach der Krippenfeier sorgte, gestaltet. Für die musikalische Umrahmung vor und nach der Feier sorgten wieder einige Jungmusiker des Musikvereins Lacken. Herzlichen Dank an alle, die in so gutem Miteinander zu dieser Feier beigetragen haben!