Kleinkindliturgie 3.Juni


Dieses alte mittelhochdeutsche Wort bedeutet „Fest des Leibes Christi“. Der Ursprung ist daher beim Letzten Abendmahl, als Jesus das Brot brach und dazu sagte „Das ist mein Leib“. Er wusste, dass er bald sterben würde und trug den Aposteln auf: „Wenn ihr miteinander esst, dann denkt an mich, denn dann werde ich mitten unter euch sein“.
Auch wir haben gemeinsam Brot gegessen und (anstatt von Wein) Traubensaft getrunken, damit wir uns besser vorstellen konnten, wie die Jünger gemeinsam gegessen haben.
Danach sind wir darauf eingegangen, dass die Apostel das wirklich weitergeführt haben – dass in der Kirche bis heute der Priester das Brot und den Wein mit den Gläubigen teilt. Wir glauben daran, dass nach der Wandlung Jesus wirklich bei uns ist, und das feiern wir Katholiken zu Fronleichnam ganz besonders – bei der Prozession mit dem gewandelten Brot.
Um das zu veranschaulichen, haben wir aus kleinen Spielfiguren eine Fronleichnamsprozession aufgebaut. Anschließend sind wir selbst in einer kleinen Prozession mit einer gebastelten Monstranz durch den Festsaal gewandert und haben bei kleinen Altären die Fürbitten gelesen.
Weil die Hostie in der Kirche im Tabernakel wie ein Schatz aufbewahrt wird, haben wir zum Abschluss kleine Schatztruhen gebastelt, in die jeder ein kleines Bild vom letzten Abendmahl, einer Monstranz oder auch ein selbst gemaltes Bild seines persönlichen „Schatzes“ (zB der Familie) legen konnte.
Margareta Mayrhofer und Ernestine Razenberger