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Dienstag, 2.Februar – Fest der Darstellung des Herrn – Tag des geweihten Lebens

19 Uhr Abendmesse mit Kerzenweihe – Erteilung des Blasiussegens

Seit dem 5.Jh. feierte man in Jerusalem und seit dem 7.Jh. in Rom dieses Fest mit einer Lichterprozession. Josef und Maria bringen im Tempel für ihr Kind Jesus das nach dem jüdischen Gesetz gebotene Reinigungsopfer dar und weihen es Gott, der den ersten Anspruch auf ihr Kind hat.

 

 

Die alten Leute Simeon und Hanna erkennen dabei im Kind Jesus den verheißenen Erlöser. Die Ostkirche begeht daher dieses alte Marienfest als „Fest der Begegnung des Herrn“.

Im Volk ist der Tag bekannt als Maria Lichtmess. Mit der Bezeichnung Fest der Darstellung des Herrn hat es in der Liturgiereform seinen Charakter als Herrenfest zurückerhalten.

 

 

Seit einiger Zeit ist mit diesem Festtag auch der „Tag des geweihten Lebens“ verbunden.

 

Mit ihm rückt die Kirche den Blick auf alle Frauen und Männer, die ihr Leben und Wirken als Ordensleute und Mitglieder kirchlicher Gemeinschaften ganz Gott verschrieben haben. Papst Franziskus sieht in ihnen Menschen, die in ihrem Leben einen Schatz entdeckt haben, (Hier können Sie die ganze Predigt von Papst Franziskus lesen) der mehr wert ist als alle Besitztümer dieser Welt. Für ihn verzichten sie auf weltliche Güter und auf die Gründung einer Familie. Sie sind in Jesus Verliebte. Die gottgeweihte Person ist jemand, der sich jeden Tag anschaut und sagt: „Alles ist Gabe, alles ist Gnade“. Zurückschauen, in der eigenen Geschichte die verlässliche Gabe Gottes sehen – nicht nur in den großen Momenten des Lebens, sondern auch in seinen Brüchen, in den Schwächen und in den Nöten, und dabei erfahren: durch meine Hände, durch mein Leben fließt die Gnade Gottes, das schenkt Hoffnung.

Der Blick darauf bewahrt vor Resignation, öffnet uns für die Vergebung, führt zur Achtsamkeit und zum Dienst an unseren Nächsten.

 

Wenn der Gott geweihte Mensch in der Liebe des Herrn verbleibt, sieht er sein Leben in Armut als eine höhere Freiheit, die uns Gott und die anderen als wahre Reichtümer schenkt, in der Keuschheit keine karge Unfruchtbarkeit ist, sondern als Weg zu lieben, ohne zu besitzen und den Gehorsam als Sieg über unsere Ordnungslosigkeit.

 

Danken wir am heutigen Tag für alle Gnade, welche der Welt durch das Gebet, den Dienst und die Hingabe der Gott geweihten Menschen geschenkt werden und bitten wir darum, dass junge Menschen den Ruf Gottes zu einem solchen Leben erkennen und ihm folgen können. Gott geweiht sein ist ha auch auf eine neue Weise für die Welt da sein.

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4794 Kopfing im Innkreis
Telefon: 07763/2204
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Das Pfarrbüro ist am Mittwoch 1.4. und Karfreitag geschlossen.

 

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