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Adventgedanken

Markus Kranninger, FA Öffentlichkeitsarbeit

Wir leben in einer Zeit, in der wir alle herausgefordert sind. In unserem Alltag sind wir alle massiv eingeschränkt.

Viele von uns machen sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz oder haben ihn sogar schon verloren.

Gedanken über unsere Eltern und Großeltern belasten uns, da wir sie nur sehr eingeschränkt besuchen sollen.

 

Wir denken auch an die Kinder und Enkelkinder und gleichzeitig an die Situation in den Kindergärten und Schulen. Andere wiederum leisten täglich Gewaltiges, um unser System am Laufen zu halten. Das sind nur einige Beispiele für die vielen Gedanken, welche uns derzeit durch den Kopf gehen.

 

Adventgedanken von Markus Kranninger - FA Öffentlichkeitsarbeit

Foto Johann Gschwendtner -  November 2020

 

Während eines Telefonates im Frühling zum Thema Corona und Einschränkungen sah ich nebenbei, da der Fernseher noch eingeschaltet war, eine Dokumentation über das Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland. Da wurde mir bewusst, dass wir auch unter den aktuellen oft sehr belastenden Umständen für vieles dankbar sein können.

 

Wir haben in Österreich ein Gesundheitssystem, das allen Menschen hilft, nicht nur denen, die es sich leisten können (siehe andere Länder).

 

Dankbar, dass es viele Menschen gibt, über den Gesundheits- und Sozialbereich hinaus, welche täglich teilweise Unmenschliches leisten, um unser System am Laufen zu halten.

 

Wir haben „nur“ einen Lockdown und werden nicht wie unsere Großväter in den zweiten Weltkrieg einberufen. Dankbar sein können wir auch, dass wir in diesem Wohlstand leben dürfen.

 

Von gläubigen Menschen höre ich trotzdem öfters Klagen über die derzeitigen Beschränkungen und darüber, was alles verboten ist.

 

Wir sollten auch an das Denken, was möglich und erlaubt ist:

GLAUBEN ist erlaubt. GOTTESDIENSTE in eingeschränkter Form sind erlaubt. BETEN ist erlaubt. FASTEN ist erlaubt. BIBEL LESEN ist erlaubt. MUTIG SEIN und Ideen umsetzen ist erlaubt. GEBEN ist erlaubt. Gutes TUN ist erlaubt. …

 

Gutes tun beginnt im Kleinen, in unserem Alltag, in welchem jeder einzelne etwas beitragen kann.

Wir können einfach so jemanden mit einem Geschenk überraschen, jemanden trösten, der traurig ist, durch eine Nachricht Wertschätzung ausdrücken, ohne Vorwand Blumen schenken. …

 

Das aller Einfachste und Wirksamste ist jedoch:

Schenke möglichst vielen Menschen ein Lächeln!

 

Markus Kranninger, FA Öffentlichkeitsarbeit

 

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