In der Kinderliturgie am 1. Fastensonntag haben wir uns mit der Fastenzeit beschäftigt.
Dafür hat er die Ruhe der Wüste gesucht, wenig gegessen und sich ganz auf Gott konzentriert.
Genauso machen es die Menschen, die heute fasten, auch. Sie versuchen in dieser Zeit ihre Kräfte zu sammeln und Gott nahe zu sein, deshalb verzichten sie auf Dinge, die ihnen sehr lieb sind, wie gutes Essen, Süßigkeiten oder Fernsehen, und besinnen sich mehr auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben.
Bei Jesus war es so, dass der Teufel dreimal versucht hat, ihn vom Fasten und von Gott abzubringen. Diese Stelle aus der Bibel, das Evangelium des ersten Fastensonntags, haben wir mit kleinen Figuren nachgespielt.

Jesus war hier ein gutes Beispiel für uns:
- Er hat auf vieles verzichtet, damit er an das wichtigste denken kann (seine Aufgabe, den Menschen von Gott zu erzählen)
- Er ist hat sich nicht ablenken lassen und hat sich an das gehalten, was in der Bibel steht
Auch wir können fasten – und haben gemeinsam überlegt, worauf man verzichten könnte.
Zum Abschluss hat jedes Kind einen Fastenkalender zum Ausmalen bekommen, den wir gemeinsam verziert haben. So hat man eine Übersicht bis Ostern, und wer sich einen Fastenvorsatz nimmt, kann jeden Tag anmalen oder mit einem Aufkleber verzieren, an dem es gelungen ist, diesen Vorsatz einzuhalten.
(Margareta Mayrhofer und Ernestine Razenberger)