Wildkapelle, Radmacherkapelle
Das Innere schmückt neben Blumen vor allem ein Bild der Muttergottes mit Kind.
Nach der Erzählung vom alten „Seppnhansl“ (Franz Wild, 1907 - 1984) wurde das Haus früher Rädermacherhofstatt genannt. Vor dem Ersten Weltkrieg soll auf dem Hof eine Typhusepidemie ausgebrochen sein, die nach Zuschüttung des Brunnens abklang. Die Kapelle wurde als Dank für das Ende dieser Krankheit errichtet.
Bei der Renovierung 1972/73 wurden die Dachschindeln durch Eternit ersetzt, der Mauerputz und die Innengestaltung wurden 1983/84 erneuert.
Ulrike Ornetzeder
nach Unterlagen von Hans Gierlinger