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Vonwiller vor 50 Jahren

(Pfarrblatt Juli 2021)

Neue Webhalle – letztes Aufbäumen vor dem Aus

1971 errichtete die Firma Vonwiller im linken Eingangsbereich eine neue Webhalle. Es war die letzte größere Investition des einst renommierten Textilbetriebes und der Versuch, die Existenz des Unternehmens für die Zukunft abzusichern.

Nach kurzer Bauzeit wird die Halle im Herbst 1971 bezogen. Bei der Eröffnung bewertet die Firmenleitung die Zukunftsaussichten noch als „durchaus verheißungsvoll“. Die Entscheidung für die Investition fußt auf stolzen Eckdaten: eine prozentuell zweistellige Umsatzsteigerung auf 35 Millionen Schilling, ein beachtlicher Exportanteil von 300.000 Tischtüchern und 200.000 Konfektionseinheiten sowie volle Auftragsbücher im Konfektionsgeschäft, speziell bei modischer Wintersportbekleidung. Zu dieser Zeit werden 190 Arbeitnehmer beschäftigt und weitere dringend gesucht. Ein firmeneigener Werksverkehr wird eingerichtet. Mit einer 1000-Schilling Vermittlungsprämie will man Arbeitskräfte anwerben. Die Presse titelt „Haslacher Firma lockt Arbeiter mit Kopfgeld“.

Der Euphorie folgt die Ernüchterung. Statt der Suche nach Arbeitskräften wird alsbald der Personalstand nach und nach abgebaut, der Verfall des mächtigen historischen Fabrikgebäudes schreitet voran. 1994 schlittert die Firma G. Foelser in den Zwangsausgleich, fünf Jahre später meldet der Stammbetrieb Vonwiller Konkurs an, die letzten 44 Beschäftigten verlieren ihren Arbeitsplatz. Zur Vermeidung einer Industrieruine mitten im Ortskern erwirbt die Gemeinde 1999 den gesamten Gebäudekomplex – eine Entscheidung von Tragweite, in nachträglicher Bewertung die richtige Entscheidung.

 

 

Norbert Leitner

Fotos: Heimatverein Haslach

Quelle: Heimatverein Haslach, Rathausarchiv

 

Baustelle mit Blick gegen das Zierlingerhaus.

Das an die Apotheke angebaute Portiergebäude besteht noch.

 

Bauliche Verbindung von Alt und Neu

 

Abbruch des Portierhäuschens, viele Jahre Domizil von Portier Stefan Leitner

 

Die leerstehende Webhalle nach Zwangsausgleich 1994.

 

An gleicher Stelle wurde 2001 der Spatenstich für die Geschützte Werkstätte des FAB gesetzt. Wo man einst mit Kopfprämien Arbeitskräfte anwerben wollte , werden heute sozial oder körperlich beeinträchtigte Menschen betreut, gefördert, qualifiziert und beruflich integriert.

 

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