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Pfarre Haslach an der Mühl
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Aus der Haslacher Pfarrchronik

Vor 100 Jahren: Gulasch und Freibier für Heimkehrer

Zu Kriegsende 1918 wurden nach einem chaotisch ausgehandelten Waffenstillstand am letzten Kriegstag noch rund 360.000 Soldaten der Habsburgerarmee von den italienischen Streitkräften gefangen genommen. 1919 kehrten insgesamt 100.000 „Neuösterreicher“, also Bürger der jungen Ersten Republik, vorwiegend aus Italien zurück. Haslach feierte aus diesem Anlass ein großes „Heimkehrerfest“.

Die Pfarrchronik berichtet:

„Nachdem im Laufe des Jahres die meisten Gefangenen aus der italienischen Gefangenschaft heimgekehrt waren, konnten die Vorbereitungen für die Abhaltung eines Heimkehrerfestes getroffen werden. Ein eigener Festausschuss, dem Vertreter der Volkswehr, der Heimkehrer, der Gemeinde, der Marktkommune, des Pfarramtes, der Schule und aller Vereine angehörten, arbeiteten einträchtig zusammen und stellten die Festordnung auf und stellten allen Heimkehrern der Pfarre folgende Einladung zu.

Eine riesige Menschenmenge hatte sich am Marktplatz zur Feier eingefunden. Bei 400 Heimkehrer marschierten am Marktplatz auf unter Führung des Volkswehrhauptmannes Damisch. Die Feldmesse wurde von Dechant Gilbert auf dem vor dem Rathause errichteten Fronleichnamsaltar gehalten. (…) Nach der Feldmesse sprachen Schulkinder Chronleitners ‚Grüß enk Gott Heimkehrer!‘, worauf Dr. Schreyer die Festrede hielt (…). Nach dem Abmarsch vom Platze wurden die Heimkehrer in mehreren Gasthäusern mit Gulasch und Bier, die 54 aus der Gefangenschaft Heimgekehrten durch eine Freitafel im Gasthof des F. Mathie, der als Bürgermeister die Festgäste mit einer Ansprache begrüßte, bewirtet. Nachmittags war die Festunterhaltung im Gartensaale Dorfwirths, der die Erschienenen nicht fassen konnte (…).“

 

Norbert Leitner

Haslach, Oktober 2019

 

Quelle: Chronik der Pfarre Haslach III 1915-1926, Eintrag 1919 (gekürzt)

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