Sonntag 19. August 2018
Pfarre Hargelsberg

Kirchenchor

Alles über den Kirchenchor der Pfarre Hargelsberg

Chorgeschichte

Nach der Auflösung des Kirchenchores im Jahre 2001 war es vor allem den Bemühungen des Ensembles „Cantabile“ zu verdanken, dass Messen an hohen kirchlichen Feiertagen eine feierliche, musikalische Umrahmung fanden.

 

Das Dankfest zur Renovierung unserer Pfarrkirche und der Besuch von Bischof Dr. Ludwig Schwarz gaben Anlass dazu, einen Kirchenchor unter neuer Leitung zu formieren. Die in neuem Glanz erstrahlende Pfarrkirche sollte mit einer ebenso festlichen und prunkvollen Feier offiziell eröffnet werden. Mozarts Piccolomini-Messe bot dafür einen würdigen musikalischen Rahmen.

 

Der Kirchenchor der Pfarrkirche Hargelsberg wird sich verschiedenen Projekten widmen und hohen kirchlichen Festen zusätzlichen Glanz verleihen. Die heurige Christmette wird dafür die nächste Gelegenheit bieten.

Chor

Der Kirchenchor Hargelsberg besteht aus einer Vielzahl an Mitgliedern,die zum Teil bereits
dem seit einigen Jahren aufgelösten Chor unter der Leitung von Herrn Johann Kropfreiter
angehörten. Außerdem nutzten viele neue Mitglieder die Gelegenheit der Neuformierung,
den neuen Chor gesanglich zu unterstützen.

 

Der Chor der Pfarrkirche Hargelsberg freut sich über jeden, der ihn unterstützen möchte.
Vor Realisierung eines jeden Projektes finden – die Anzahl hängt vom Schwierigkeitsgrad ab - Proben statt.

Chorleitung

Aufgrund der Initiative von Probst Johann Holzinger erklärte sich Mag. Herta Huber bereit, die Leitung des „neuen“ Kirchenchores zu übernehmen. Unterstützt wird sie im Besonderen von Herrn Mag. Gottfried Huber, der vor allem durch sein Spiel auf der Orgel einen sehr wichtigen Beitrag leistet.
Kirchenmusiker
Die Begleitung des Orchesters wäre bei Darbietungen des Chores nicht wegzudenken.
Wir bedanken uns recht herzlich bei den Musikern, die zum Gelingen wesentlich beitragen.
Danke auch an Katharina von Hohenfels, die die Organisation der Streicher übernommen hat!
Repertoire

Messen:

Joseph Haydn: „Jugendmesse“ Missa brevis in F (Hob. XXII: 1)
für 2 Solosoprane, Chor, Streicher und Orgel

Die Missa brevis in F ist Joseph Haydns (1732-1809) erste erhaltene Messkomposition. Komponiert hat er sie wahrscheinlich 1749, ein Jahr vor Bachs Tod, zehn Jahre vor dem Tod Händels, sieben Jahre vor der Geburt Mozarts. 1749 ist auch das Jahr, in dem der 17jährige Haydn im November als Domsängerknabe zu St. Stephan in Wien ausscheiden musste.
Die Besetzung mit 2 Solosopranen war an sich nicht üblich, man nimmt aber an, dass Haydn diese Messe noch als Sängerknabe geschrieben hat und zwar für sich und seinen jüngeren Bruder und Kollegen Johann Michael (1737-1806), den späteren bedeutenden Kirchenkomponisten und Freund Mozarts in Salzburg.
Das Kyrie ist dreiteilig angelegt. Ernste Rufe des Chores gestalten die beiden Eckteile, ein lebhaftes Duett von Solosopran und Solotenor kontrastiert diese im Mittelteil.  Der bewegt-frische Kyrie-Anfang wird - wie es in dieser Zeit häufig der Fall ist - im Agnus Dei bzw. im "Dona nobis pacem" wiederholt und umrahmt so die gesamte Komposition. Die textreichen Abschnitte im Gloria und Credo sind in den meisten frühen Messkompositionen Haydns und bei vielen seiner Zeitgenossen durch "Polytextierung" stark gekürzt, nicht aber die wesentlichen Aussagen zur Menschwerdung ("Et incarnatus est"), Kreuzigung ("Crucifixus") und Begräbnis ("et sepultus est"). Sehr innig gehalten ist das den beiden Solosopranen anvertraute "Benedictus".

Quelle: www.kirchenmusikverein.at/termine/haydnjugend.htm

W. A. Mozart: Große Credo-Messe (KV 257 Missa  C-Dur)
für Sopran, Alt, Tenor, Bass, gemischten Chor und Orchester ("Große Credo-Messe")
Die Große Credo-Messe, datiert auf November 1776, erklang zur Bischofsweihe des Grafen von Spaur im Salzburger Dom. Dem Umfang nach steht sie zwischen Missa brevis und Missa longa. Auch formal gesehen ist sie eine Mischung aus beiden Gattungen. Mozart verzichtet gänzlich auf Fugenkomposition. Andererseits ist das Credo in einem großen sinfonischen Satz angelegt. Der mit dem Stil eines Opera-buffa-Finales vergleichbare Schlussteil stellt ebenso wie die stringente Verbindung einzelner Sätze eine Neuerung dar.
Entstehung: Salzburg , 1776

Quelle: www.swr.de/swr2/mozart/werke/-/id=782736/nid=782736/did=781572/1b284as/
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Hans Klier: „Oberndorfer-Stille-Nacht-Messe“

Hans Klier hat viele lateinische und deutsche Messen und Lieder komponiert. Seine bekannteste Komposition ist wohl die „Oberndorfer Stille-Nacht-Messe”, die 1938 entstand. Hans Klier hat sie überarbeitet und 1950 im Eigenverlag herausgegeben. Sie will durch musikalische Verarbeitung von Motiven alter Weihnachts- und Krippenlieder dieses Liedgut der Liturgie zuführen und es in ihr erhalten und damit zur weihnachtlichen Stimmung des Volkes im sakralen Geschehen beitragen.
Nach einem Aufsatz von Alois Weidlinger, erschienen 23.12.1982 in den Flachgauer Nachrichten, Salzburg.

Zusammenfassung und Überarbeitung: Adolf Rutzinger, 03.04.2006
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W. A. Mozart: Orgelsolo-Messe (KV 259 Missa C-Dur)

für Sopran, Alt, Tenor, Bass, gemischten Chor und Orchester ("Orgelsolo-Messe")

Die beiden C-Dur-Messen KV 258 und 259 sind zwischen Ende 1775 und 1776 entstanden. Sie weisen einige Parallelen auf. Der durch Pauken und Trompeten entstandene feierliche Charakter der beiden Messen wird durch später hinzugefügte Oboen-Stimmen weiter hervorgehoben. Dem Gebot der Kürze kommt große Beachtung zu. Es finden sich formale und satz-technische Neuerungen in den Sätzen Benedictus und Agnus Dei.
Die Orgelsolo-Messe KV 259 ist die kürzeste Messe Mozarts. Im Credo führt die Kürze zu diffuser Polytextur. Das Benedictus zeichnet sich durch den solistischen Orgelpart aus, der in den vierstimmigen Vokalsatz in konzertähnlicher Form eingearbeitet ist. Der erste Teil des Agnus Dei wirkt mit seiner piccicato begleiteten Violinmelodie wie eine Serenade.

Quelle: www.swr.de/swr2/mozart/werke/-/id=782736/nid=782736/did=781574/i17i7l/index.html
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W. A. Mozart : Piccolomini-Messe (Spaur-Messe) (KV 258 C-Dur)


Mozart komponierte diese Messe von 1775 bis 1776 für vierstimmigen Chor, Soli und Orchester. Der durch Pauken und Trompeten entstandene feierliche Charakter der Messe wird durch später hinzugefügte Oboen-Stimmen weiter hervorgehoben. Dem Gebot der Kürze kommt große Beachtung zu.
Benannt ist die Messe nach Friedrich Franz Joseph Graf von Spaur, dem späteren Domdechant von Salzburg, zu dessen Konsekration Mozart diese Messe komponiert haben soll.
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Franz Reisinger: „Pastoral-Messe in C und G“

für Chor, Solisten und Orchester
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Georg F. Händel: "Halleluja" aus dem Oratorium "Messias"

Georg Friedrich Händel (* 23. Februar 1685 in Halle (Saale); † 14. April 1759 in London) war ein deutscher Komponist des Barock, der vor allem durch seine zahlreichen Opern zu großer Bekanntheit gelangte. Zu seinem Hauptwerk zählen rund 40 Opern und 25 Oratorien, darunter Messiah (daraus sein Halleluja). Händel hat in allen musikalischen Gattungen seiner Zeit Kompositionen hinterlassen.
Die Idee für den Messiah ging von Charles Jennens aus, der vorher schon das Libretto für das Oratorium Saul geschrieben und wahrscheinlich den Text für Israel in Egypt aus Bibelworten zusammengestellt hatte. Im Juli 1741 teilte er einem Freund mit, dass er Händel dazu bringen wolle, eine weitere Sammlung von Bibelstellen zu vertonen und in der Karwoche aufzuführen.

Händel wollte eigentlich in der Saison 1741/42 nichts unternehmen. Den Anlass für die Komposition eines neuen Oratoriums brachte schließlich eine Einladung zu einer Konzertreihe in Dublin.

Händel schrieb die Musik in seinem üblichen Tempo und benutzte – wie bei anderen Opern und Oratorien – teilweise frühere Stücke, darunter seine italienischen Duettkantaten. Nachdem er am 22. August 1741 begonnen hatte, stellte er den ersten Akt am 28. August, den zweiten am 6. September und den dritten am 12. September fertig. Mit der Instrumentierung war die Partitur am 14. September – also nach 24 Tagen – vollständig abgeschlossen.
Der berühmteste Satz des Oratoriums ist das Halleluja, das den zweiten der drei Teile beschließt. Das Oratorium wurde am 13. April 1742 in Dublin im Rahmen eines Benefizkonzertes uraufgeführt.
In London galt das Werk einige Jahre als blasphemisch, da Zitate aus den Evangelien für eine Abendunterhaltung verwendet worden waren.

 An vielen Orten der Welt ist es üblicher Brauch, dass das Publikum für diesen Teil der Aufführung aufsteht – die Legende sagt, dass beim ersten Hören des Chors König Georg II. so erregt wurde, dass er aufsprang, was alle anderen dazu veranlasste, seinem Beispiel zu folgen.
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W. A. Mozart: „Ave verum“

Mozart komponierte sein „Ave verum“ für Chor, Streicher und Orgel knapp ein halbes Jahr vor seinem Tod, im Juni 1791. während er zugleich an der "Zauberflöte" und dem "Requiem" arbeitete. Die Komposition war bestimmt für das Fronleichnamsfest in Baden bei Wien, wo Mozarts Frau Constanze zur Kur weilte.

„Ave Verum“ sind die als Titel dienenden Anfangsworte eines lateinischen Reimgebets zur Sakramentsverehrung, das den in der Eucharistie anwesenden Leib Christi grüßt, sein Erlösungsleiden preist und um seine Kraft in der Sterbestunde bittet.

Ave verum corpus natum
de Maria virgine.
Vere passum, immolatum
in cruce pro homine.
Cuius latus perforatum
unda fluxit, sanguine.
Esto nobis praegustatum
in mortis examine.

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Josef Schnabel: „Transeamus usque Bethlehem“

für Chor und Orchester

Kontakte

Frau Karoline Mayrbäurl
07225/7213

Herta Huber
07224/8836
0681/10512636
e-mail: huberherta@hotmail.com   

Birgit Schröck: 0650/6372783;
e-mail: bforster@gmx.at 
Pfarre Hargelsberg
4483 Hargelsberg
Kirchenplatz 1
Telefon: 07225/7232
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