"Euer Lohn im Himmel wird groß sein!"
Das Sonntagsblatt zum Ausdrucken und zum Nachlesen
Die Verlautbarungen
"Fluch oder Segen, wehe und selig … diese Worte haben wir in der Lesung und im Evangelium gehört. Worte, die eigentlich nicht gerade zum Mund Gottes passen. Ist Gott einer, der verflucht, Jesus einer, der Drohungen ausstößt?
Die Sprache irritiert beim ersten Hinhören! Es lohnt sich, die Worte etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Verflucht der Mensch, der nur auf Menschen vertraut und sich vom Herrn abwendet, sagt der Prophet Jesaja.
Es ist nicht Gott, der verflucht, es ist der Mensch, der sich selber so etwas wie einen Fluch auflastet, weil er ein Leben wählt, das nicht gelingen kann, weil auf die falschen Pferde gesetzt wird: das 1. Pferd ist das ausschließliche Vertrauen zu sich selber und auf Menschen. Das 2. Pferd ist die Abwendung von Gott! „Ich brauche niemanden, und ich vertraue niemandem: weder den Menschen noch Gott – nur mir selber! Ein solcher Mensch bleibt im wahrsten Sinn des Wortes „im Regen stehen!" ......."
Aus den Predigtgedanken von Karin Bogner, BEd.