"....Denn meine Augen haben das Heil gesehen....."
Das Sonntagsblatt zum Ausdrucken und zum Nachlesen
Die Verlautbarungen für die kommende Woche
" “Meine Augen haben das Heil gesehen“ – was für eine bemerkenswerte
Begegnung zwischen dem hoch betagten Simeon und dem kleinen Baby Jesus, den seine Eltern in den Tempel bringen, um ihn nach jüdischer Tradition symbolisch Gott darzubringen.
Und dann hören wir den viel zitierten Ausspruch Simeons:
„Nun lässt du Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel.“ Dieses kleine Kind ist also aus Sicht Simeons und Hannas nicht nur Gott geweiht – er ist das Heil aller Menschen. Es ist quasi eine prophetische Vorwegnahme seiner späteren Entwicklung.
Aber was bedeutet es eigentlich, sein Heil in Gott zu erhoffen?
Könnten wir so einfach sagen: Ich habe das Heil gesehen?
Was bedeutet das überhaupt? Wer gibt uns Heil? Wer verweigert es uns unter Umständen? ....."
Aus den Predigtgedanken von Seelsorgerin Mag.a Maria Traunmüller MA