"...aber meine Worte werden nicht vergehen."
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Die Verlautbarungen für die kommende Woche
„Dann kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt!“ Diese
Ankündigung aus dem Buch Daniel in der Lesung hat höchste Aktualität, erleben wir doch auch heute eine Zeit großer Umbrüche und Erschütterungen: Pandemie, Kriege vor der Tür, Wirtschaftskrise, Unwetterkatastrophen mit Waldbränden, Hitzewellen, Überschwemmungen, Künstliche Intelligenz mit unabsehbaren Auswirkungen etc.
Verunsicherung und Angst, Nährboden für Extremisten und Populisten, Terror, Anschläge verschiedenster Art – nicht ohne Grund hört man mitunter von „apokalyptischen Zuständen, apokalyptischen Zeiten“.
Im Judentum, auch im Christentum und darüber hinaus sind apokalyptische Strömungen immer wieder vorzufinden; besonders auch, als um 70 n.Chr. Jerusalem von den Römern dem Erdboden gleichgemacht und der Tempel zerstört wurde. Das heutige Evgl. (Mk 13) ist sicher in Verbindung mit diesem Ereignis zu sehen.
Und zur Zeit Jesu war das zudem noch einmal besonders ausgeprägt, die Menschen lebten in Naherwartung – auch Jesus war ein Kind seiner Zeit. Man hat das Ende der Welt als unmittelbar bevorstehend erwartet.
Ob nun das Ende unmittelbar bevorsteht oder doch in unbekannter Zukunft – wir werden mit der Endlichkeit konfrontiert! ......"
Aus den Predigtgedanken von Pfarrvikar MMag. Klaus Dopler