"Kommt mit an einen einsamen Ort, ..ruht euch ein wenig aus!"
Das Sonntagsblatt zum Ausdrucken und zum Nachlesen
"...............Urlaub gibt frei zum Abschalten, die Seele baumeln lassen, einfach Zeit haben für das, was ich schon immer tun
wollte, sozusagen eine offizielle Erlaubnis zum FAULENZEN!
Jesus gewährt auch den Jüngern eine AUS-ZEIT: sie kommen zurück von ihrem Missionseinsatz, sie berichten das Erlebte! Jesus merkt aber auch ihre Müdigkeit und Erschöpfung, er baut dem BURN OUT vor und führt sie an einen einsamen Ort zur Rast, zum Ausruhen, es ist eine heilbringende Einsamkeit: der Mensch braucht das, heraus aus Stress und Hektik der Aktivitäten! Wir brauchen Zeit zum Auftanken, zum Kraft schöpfen, so wie Erschöpfte zum Brunnen gehen, zur Erfrischung!
Der Sonntagsgottesdienst ist wie ein kleiner Urlaub, in einem geschützten Raum: „Kommt mit, ruht ein wenig aus,“ sagt uns Jesus jeden Sonntag! Der Sonntag wäre die UNTERBRECHUNG des Alltags, der Woche: eine Stunde für uns, um das Leben zu ordnen, zu uns zu kommen, eine innere Sammlung!
Im Schöpfungslied ist der 7. Tag der Tag der Ruhe: „Gott ruhte von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte und Gott segnete den 7. Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Schöpfungswerk“. Gott segnet und heiligt den Ruhetag, nicht nur die Arbeit soll Segen bringen, auch die Ruhe, die Erholung!
Der Evangelist Markus greift in seiner Verkündigung das altbekannte Bild vom Hirten auf. Bereits Propheten wie Jesaja, Jeremia und Ezechiel, aber auch Psalm 23 kennen es. Oft ist damit auch eine politische Kritik an den Führenden Israels verbunden, die ihrer Aufgabe, dem Wohlergehen des Volkes zu dienen, nicht gerecht werden. Markus zeigt uns Jesus zunächst als Hirte für seine eigenen Leute. ...........
Aus den Predigtgedanken von Karin Bogner, BEd