"Talita kum! Mädchen,steh auf!"
Das Sonntagsblatt zum Ausdrucken und zum Nachlesen
"..............Tatsächlich können wir als Kirche von der Strategie der erfolgreichen österreichischen Mannschaft einiges abschauen und lernen:
Die Mannschaft glaubt an sich, ihre Talente und ihren Kampfgeist! Es war zunächst keineswegs eine Sicherheit das Achtelfinale zu erreichen; und lange hat man sich über die Mannschaft eher lustig gemacht als ihnen Großes zugetraut.
Das Ziel erfolgreich zu sein, zu siegen treibt sie an; sie jammern nicht, beklagen nicht die schwere Auswahl der Gruppe A, resignieren nicht.
„Aufgepasst, Männer (und Frauen)!!! Wir ändern unsere Strategie: mehr Bewegung!“
Mit Mauern im Tor kann das Spiel des Lebens nicht gewonnen werden; mit Mauern bleibt man auch nicht am Ball der Zeit. Abschotten und ängstlich zurückziehen, eine kleine elitäre Sekte bilden, ein Ghetto für Superchrist*innen – das ist nicht Kirche, das entspricht auch nicht dem Wirken des Geistes Gottes.
Glauben wir, was wir in unserer Botschaft haben, trauen wir unserem Trainer Jesus Christus und seiner Ermutigung durch die Botschaft des Lebens. Gott hat keine Freude am Untergang der Lebenden (kLg.), er ist ein Freund des Lebens. Tragen wir Hoffnung und Zuversicht in uns, oder mauern wir nicht doch viel zu sehr mit Krisenstimmung, Schlechtreden, Schuldige Suchen?
„Aufgepasst, Männer (und Frauen)!!! Wir ändern unsere Strategie: mehr Spielfreude!“
Es sticht ins Auge, dass bei dieser EM die Mutigen gewinnen, die den Ball unermüdlich nach vorne treiben. Herz und Entschlossenheit, Freude am Spiel schlagen Defensivtaktik. ......"
Aus den Predigtgedanken von Pfarrvikar MMag. Klaus Dopler