"Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Geschwister?"
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"Wir kennen es alle, das Versteckspiel. Entweder haben wir es als Kinder
selbst gespielt oder viele von euch werden es mit Sicherheit als Erwachsene mit Kindern, euren eigenen Kindern oder vielleicht Enkelkindern spielen. Meiner kleinen Tochter gefällt es beim Versteckspiel sehr, versteckt zu bleiben und wenn ich in ihre Nähe komme und rufe: „Wo bist du, Elisa?“, kommt sie nicht nach draußen, sondern bleibt in ihrem Versteck. Erst wenn ich mich ein bisschen weiter von ihr entferne, kommt sie plötzlich nach draußen und erreicht vor mir den Platz, an dem man mit geschlossenen Augen zählt. Ich muss dann wieder von vorne zu zählen beginnen!
Das Versteckspiel ist ein Spiel, das besonders Kinder aus verschiedenen Gründen fasziniert: die Idee von Gegenseitigkeit - das Kind spielt nicht allein, sondern zusammen mit anderen; das Verstecken an sich initiiert den Sinn für Autonomie (Das Kind kann ein paar Minuten allein, vielleicht sogar im Dunkeln bleiben, ohne dass es Angst hat; und dann das Wichtigste: dieses Spiel gibt dem Kind die Bestätigung, geliebt zu werden, weil es gesucht wird. ..l......"
Aus den Predigtgedanken von Seelsorger Giuseppe Giangreco