"... damit sie meine Freude in Fülle in sich haben."
Das Sonntagsblatt zum Ausdrucken
"Wenn Menschen einander etwas sehr Persönliches, Intimes
anvertrauen, wollen sie in der Regel keine Zuhörer, wollen das Gesagte nicht an die „große Glocke“ hängen. In diesem Sinne irritiert es im ersten Moment, was wir eben im Evangelium gehört haben: einen Ausschnitt aus dem sog. „Hohepriesterlichen Gebet“, in dem Jesus mit seinem Vater im Himmel ein Zwiegespräch hält, ihm sein Herz ausschüttet,
angesichts seines nahenden Todes.
Er fasst darin noch einmal zusammen, was ihn geleitet hat im Leben und was er sich von Herzen wünscht über sein irdisches Dasein hinaus, wünscht und erbittet für die, mit denen er gelebt hat. Und der Evangelist Johannes will, dass wir, dass alle, die in der Christusnachfolge stehen, um diese Worte wissen, sich von dieser Intimität und vor allem von der Sorge Jesu um die Seinen berühren lassen. ......"
Aus den Predigtgedanken von Dr. Josef Keplinger