"Wer Ohren hat, der höre"
"Am Beginn des Gottesdienstes habe ich Sie gebeten, die vergangene Woche anzuschauen. Zu schauen auf das, was für Sie gut war und auf das, was eben nicht so gut war. Was in Ihren Augen funktioniert hat und was nicht in Ihrem Sinne war. Und Sie haben auf die angenehmen und die unangenehmen Bilder Ihres Lebens geschaut. - So ist mein Leben. -
So ist unser Leben. Bei jeder und jedem von uns. Es gibt Gutes und weniger Gutes oder manchmal sogar richtig was Schlechtes. Und genau das sagt auch das Evangelium heute.
Dieser Acker, auf dem Weizen und Unkraut wachsen, das ist ein Bild für unser Leben. So ist unser Leben. Und all das spielt auch hier bei uns im Gottesdienst eine Rolle. Am Anfang des Gottesdienstes auf unser Leben zu schauen, es wirklich anzuschauen und dann auch zu akzeptieren, dass unser Leben, der Acker unseres Lebens, nun einmal so ist, wie er ist.
Auf diese Realität meines Lebens zu schauen, für mich selbst, in aller Ehrlichkeit und Klarheit - und dann in dieser Feier mein Leben wieder neu Gott anzuvertrauen. ...."
Aus den Predigtgedanken von Seelsorgerin Mag.a Andrea Peherstorfer
Zum Ausdrucken und zum Nachlesen