"Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!"
"Schwestern und Brüder im christlichen Glauben!
Das Evangelium zum 2. Sonntag der Osterzeit gehört aus unterschiedlichen Gründen zu meinen persönlichen Lieblingsstellen in der Hl. Schrift:
Dieser Textabschnitt kein trockener, sachlicher Bericht, sondern er lässt auf berührende Weise teilhaben an bedeutsamen Erfahrungen der Jünger Jesu, er gibt Einblick in Glauben, Zweifel, Angst und Hoffnung der engsten Weggefährten des Jesus von Nazaret.
Darüber hinaus gibt es neben Jesus im Kreis der Jünger einen Hauptdarsteller, eine Zentralfigur, die mich anspricht: der Apostel Thomas. Er wird im Evangelium auch Didymus genannt – Zwilling. In ihm sind Glaube und kritisch fragender Zweifel wie Zwillingsgeschwister vereint.
Und letztlich beinhaltet dieses Evangelium, konzentriert in einigen wenigen Sätzen, das Vermächtnis Jesu: Er kommt, um den Frieden und den Geist Gottes zu bringen, er möchte, dass wir zum Glauben finden und dass unser Leben gelingt und glückt. Es ist sein Herzenswunsch, dass wir das Leben haben in seinem Namen. ......."
Mit Predigtgedanken von Mag. Wolfgang Froschauer