Danken mit Herzen, Mund und Händen
Erfreulich viele Gläubige kamen zum heurigen Erntedankfest.
Die festlich geschmückte Kirche, die musikalischen Klänge von der Orgelempore, die Kinder, die die Gaben zum Altar brachten - insgesamt ein stimmiger Gottesdienst!
In seinen Preddigtgedanken nimmt Pfarrvikar MMag. Klaus Dopler Stellung zu den Befindlichkeiten unserer Gesellschaft:
Die Anspruchshaltung sei sehr groß gewachsen, das Schimpfen und Jammern laut, das Fordern forsch und wehement geworden.
Erntedank fordere uns auf, einmal nachzudenken auf welch hohem Niveau wir oft jammern, wie schnell Emotionen hochkochen.
"Wir leben in einem Land, in dem die Versorgung und Absicherung hoch ist, trotzdem meinen viele Menschen, dass es nur noch bergab geht und alles schlecht ist!"
Klaus Dopler fordert die Mitfeiernden auf, das Danken mit dem Denken zu verbinden und Dankbareit auch in konkretem Handeln zu zeigen.
Fleißige Mitglieder der Katholischen Frauenbewegung und der Männerbewegung luden im Anschluss an die Festmesse zum Verweilen ein:
Weißwurst, Würstel, Kürbissuppe und Süßspeisen, Bier, Kaffee und Wasser ......ein üppiges Angebot sparte mancher Hausfrau das Kochen des Mittagsessens - ein herzliches Vergeltsgott!
Text: ingrid Neundlinger
Bilder: Michaela Frank und Max Neundlinger