Der Blick von oben auf die Stadt Eferding und das Eferdinger Becken
„Steh wie ein fester Turm, dem nimmermehr die Spitze schwankt in sturmbewegten Tagen.“ Dante Alighieri
Die Kirchturmführung war ein Programmpunkt bei der langen Nacht der Kirchen. Dipl. Ing. Florian Gaheis begleitete die Gruppe.
Für die meisten Besucher*innnen war dies die zweite Besteigung seit dem Besuch der Volksschule.
Über alte Steintreppen und steile Holzstufen ging es aufwärts. Die erste Zwischenstation war der „Dachboden“ der Kirche, der Bereich über dem gotischen Gewölbe des Gotteshauses, der über eine schöne steinerne Wendeltreppe erreicht werden kann.
Die betagte Konstruktion des Dachstuhls beeindruckt mit ihren Dimensionen. Interessant ist auch die Hängevorrichtung, an der das „ewige Licht“ angebracht ist und die Öffnungen, durch die das Fastentuch befestigt wird. Weiter aufwärts passierten wir das Geläut des „Doms zu Eferding“ und wurden gleich mit zwei Glockenschlägen empfangen. Oben angekommen, konnten wir die „Tischratsche“ bewundern. Sie wird jedes Jahr in der Karwoche von den Ministrant:innen bespielt.
Einige der Turmbesucher probierten das Instrument selber aus. Von den beiden Balkonen aus bot sich uns ein phänomenaler Ausblick über die sonnenbeschienene Stadt Eferding und das Eferdinger Becken bis hin zum Dachstein.
Der Anblick des Kirchturms, wenn man sich der Stadt Eferding nähert, ist uns allen bekannt. Diesmal aber haben wir ihn aus einem ungewohnten Blickwinkel kennengelernt.
Vielen Dank an Herrn Thomas Zimbelmann, der uns seine Fotos zur Verfügung gestellt hat.
Text: Silvia Wenzelhuemer
Bilder:Thomas Zimbelmann