Heizen und Warmwassererzeugung verursachen in unseren Breitengraden
bis zu 70 % des Gesamtenergieverbrauchs eines Haushalts, was
sich in den Heizkosten und der CO2‐Bilanz niederschlägt. Hier einige
Tipps, die nichts kosten, sparen helfen und gut für die Umwelt sind:
1. Raumtemperatur ein Grad niedriger einstellen und dafür am Sofa
eine Decke nehmen oder einen dünnen Pullover anziehen Heizkosteneinsparung ca. 5% pro °C Temperaturabsenkung).
2. Wenig genutzte Räume nur im Bedarfsfall voll heizen.
3. Im Bad: in der Übergangszeit ev. morgens und abends einen
elektrischen Heizlüfter verwenden, damit noch nicht die gesamte
Heizung eingeschaltet werden muss (hohe Bereitschaftsverluste).
4. Stoßlüften: Fenster kurz ganz öffnen und dann wieder ganz schließen.
Ein gekipptes Fenster hat einen schlechten Luftaustausch, aber dafür kühlt der Raum stark aus.
5. Vor der Heizsaison: Zieht es kalt herein? (z. B. Fenster schließen nicht richtig,
Dunstabzugshaube am Herd, Lüfter im Bad, Steckdosen, Durchführungen von Rollos oder Jalousien, Unterkante der Fensterbänke, Dachbodentreppe).
6. Heizkörper entlüften.
7. Damit Heizkörper optimal arbeiten, dürfen sie nicht verstellt oder von
8. Wasser abdrehen beim Zähneputzen und beim Einseifen in der Dusche spart Energie und Wasser.