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Pfarre Peilstein
Markt 20
4153 Peilstein
Telefon: 07287/7209
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Innenraum der Kirche Peilstein vom Chor aus gesehen_
Di. 01.9.26
"Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!"
Tages­evangelium
Lk 4, 31-37
Di. 01.09.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit

31 ging Jesus hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte die Menschen am Sabbat.

32 Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit göttlicher Vollmacht.

33 In der Synagoge saß ein Mann, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der begann laut zu schreien:

34 Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!

35 Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der Dämon warf den Mann mitten in der Synagoge zu Boden und verließ ihn, ohne ihn jedoch zu verletzen.

36 Da waren alle erstaunt und erschrocken, und einer fragte den andern: Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern, und sie fliehen.

37 Und sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.

Lk 4, 31-37
1. Lesung
1 Thess 5, 1-6.9-11

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher

1 Über Zeit und Stunde, Brüder, brauche ich euch nicht zu schreiben.

2 Ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.

3 Während die Menschen sagen: Friede und Sicherheit!, kommt plötzlich Verderben über sie wie die Wehen über eine schwangere Frau, und es gibt kein Entrinnen.

4 Ihr aber, Brüder, lebt nicht im Finstern, so dass euch der Tag nicht wie ein Dieb überraschen kann.

5 Ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.

6 Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und nüchtern sein.

7 Denn wer schläft, schläft bei Nacht, und wer sich betrinkt, betrinkt sich bei Nacht.

8 Wir aber, die dem Tag gehören, wollen nüchtern sein und uns rüsten mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil.

9 Denn Gott hat uns nicht für das Gericht seines Zorns bestimmt, sondern dafür, dass wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, das Heil erlangen.

10 Er ist für uns gestorben, damit wir vereint mit ihm leben, ob wir nun wachen oder schlafen.

11 Darum tröstet und ermahnt einander, und einer richte den andern auf, wie ihr es schon tut.

 

Antwortpsalm:
2. Lesung
1 Kor 2, 10b-16

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

Brüder!

10b Der Geist ergründet alles, auch die Tiefen Gottes.

11 Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott - nur der Geist Gottes.

12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist.

13 Davon reden wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern wie der Geist sie lehrt, indem wir den Geisterfüllten das Wirken des Geistes deuten.

14 Der irdisch gesinnte Mensch aber lässt sich nicht auf das ein, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann.

15 Der geisterfüllte Mensch urteilt über alles, ihn aber vermag niemand zu beurteilen.

16 Denn wer begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Wir aber haben den Geist Christi.



Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Ägidius
  • Hl. Harald
  • Josua
  • Hl. Pelagius
  • Ruth
  • Hl. Verena
Di. 01.09.26
Namenstage
Hl. Ägidius
* 640, Athen, Griechenland
† 1. September 720, Frankreich
Einsiedler, Gründer des Klosters St-Gilles, Nothelfer
In der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts soll Ägidius, ein vornehmer Athener, in die heutige Provence gekommen sein, wo er zunächst als Einsiedler lebte; der Legende zufolge nährte ihn eine Hirschkuh mit ihrer Milch. Ägidius wurde bei einer Jagd vom Pfeil des Westgotenkönigs Wamba getroffen als dieser versuchte, das Tier zu erlegen. Um seine Schuld zu tilgen, gestattete der Monarch dem Verletzten, nach seiner Genesung ein Kloster zu gründen. 680 schuf Ägidius die Benediktiner-Abtei St.-Gilles, der er bis zu seinem Tod als Abt vorstand.
Die Legende ließ ihn den Sohn des Fürsten von Nîmes zum Leben erwecken. In Rom warf er unter Gebeten die ihm vom Papst für sein Kloster geschenkten Türen aus geschnitztem Zypressenholz in den Tiber, er fand sie tatsächlich nach seiner Rückkehr im Hafen seines Klosters wieder. Als ein Klosterbruder an der Jungfräulichkeit Mariä zweifelte und drei Fragen in den Sand schreib, erblühten als Antwort des Ägidius drei weiße Lilien aus dem dürren Boden.
Nach anderen Legenden bemühte sich Karl, der Große, - er lebte fast 100 Jahre später - um die Fürbitten Ägidius': Ein Engel brachte danach einen Zettel mit der bestätigten Sündenvergebung auf den Altar, an dem Ägidius sein Amt versah. Seitdem gilt Ägidius als Beistand einer guten Beichte und Vergebung und zählt als solcher zu den 14 Nothelfern. Sein Tod wurde ihm im voraus verkündet, bei der Bestattung des Entschlafenen hörten Anwesende die Chöre der Engel, die seine Seele gen Himmel trugen.
Schon im 11. Jahrhundert waren Wallfahrten zu seinem Grabe berühmt wie die nach Rom oder Santiago de Compostela. Das Kloster wurde in den Hugenottenkriegen des 16. Jahrhunderts zerstört. Die Gebeine von Ägidius liegen heute in Toulouse. Der Ägidiustag ist noch heute vielerorts ein Tag der Volksfeste.

Hl. Harald
† 574
Märtyrer
Harald wurde durch den heidnischen Fürsten Alachis verfolgt, er musste mit Bischof Honorius fliehen, wurde aber zusammen mit seinen beiden Söhnen Oderich und Carillus aufgegriffen und ermordet.

Josua
* um 1200 v. Chr.
"Gott ist Rettung",
Führer des Volkes Israel
Josua war nach Mose der wichtigste Führer des Volkes Israels in seiner vorstaatlichen Zeit. Der ursprüngliche Name des Sohns von Nun aus dem Stamm Ephraim war Hosea (4. Mose 13, 8. 17). Hosea war zunächst der wichtigste Gehilfe von Mose (2. Mose 24, 13), Kommandeur in der Schlacht gegen die Amalekiter (2. Mose 17, 9 - 13) und Mose' Begleiter beim Gang auf den Berg Sinai (2. Mose 32, 17), wo Gott Mose die 10 Gebote gab. Als einer der zwölf Spione erkundete er das neue Land Kanaan (4. Mose 13, 9); bei dieser Gelegenheit erhielt er von Mose den neuen Namen Josua (4. Mose 13, 17).
Josua wurde dann durch die feierliche Einsetzung Moses Nachfolger (4. Mose 27, 12 - 23) mit dem Ehrentitel Knecht Gottes (Jos 24, 29). Nach Moses Tod war er der Führer der israelitischen Stämme bei der Landnahme, dem Einzug ins Land, wo Milch und Honig fließen, wovon das nach ihm benannte alttestamentliche Buch Josua berichtet. Er eroberte zunächst das Bergland, dann die Ebene im Süden bis nach Gaza, schließlich den Norden mit Samaria - dem heutigen heute Shomron / as-Samarah - und Galiläa; er besiegte 31 Könige mit ihren Völkern. Nach vollzogener Landnahme und einer Mahnrede an sein Volk (Josua 23) schuf er der Überlieferung nach mit der sogenannten Amphiktyonie der israelitischen Stämme (Jos 24, 1 - 28) die Grundlage für den Zusammenhalt des Volkes. Er starb im Alter von 110 Jahren und fand sein Grab auf dem Gebirge Ephraim in Timnat - heute wohl Kifl Hares bei Ariel (Josua 24, 29 - 30).
Josua wird im NT genannt: Apg. 7,45; Hebr. 4,8

Hl. Pelagius
† 283, Kroatien
Märtyrer
Pelagius war nach der Legende ein frommer Edelmann, der das Martyrium während der Verfolgungen unter Kaiser Numerian erlitt.
Pelagius' Gebeine wurden 904 von Bischof Salomon III. nach Konstanz gebracht, andere übergab er dem Stift in Bischofszell im Schweizer Kanton Thurgau, das dann nach Pelagius benannt wurde; in den folgenden zwei Jahrhunderten gehörte Pelagius zu den meistverehrten Heiligen im alemannischen Raum.

Ruth
* Moab, im heutigen Jordanien
† 1000 v. Chr., Palästina
"Freundschaft/ Freundin"
Ahnfrau
Ruth ist die Hauptperson des gleichnamigen Buches im Alten Testament, das eine lehrhafte Geschichte aus der Richterzeit des Volkes Israel erzählt.
Der Israelit Elimelech war wegen einer Hungersnot nach Moab ausgewandert, wo er ebenso wie seine beiden kinderlos verheirateten Söhne starb. Seine Witwe Naemi (Naomi) machte sich nach Ende der Hungersnot wieder auf den Weg in die Heimat; die Moabiterin Ruth, eine der beiden Schwiegertöchter, bekannte sich zu ihr und zum Volk Israel und seinem Gott - die Worte aus Ruth 1, 16 - 17 werden oft als Trautext bei Eheschließungen verwendet, obwohl sie also nicht eheliche Treue beschreiben - und zog mit ihr nach Israel. Dort las sie altem Recht antsprechend nach der Ernte die restlichen Ähren von einem Feld auf, lernte dabei den Eigentümer Boas kennen und heiratete ihn (Ruth 4, 13); sie wurde so die Großmutter des Isai und die Urgroßmutter des späteren Königs David und damit auch Jesu (Ruth 4, 17; Matthäusevangelium 1, 5. 17).

Hl. Verena
* Ägypten
† 350, Schweiz
Glaubensbotin bei den Alemannen, Wohltäterin, Einsiedlerin
Legenden berichten, wie Verena um 300 der Thebäischen Legion des Mauritius, aus dessen Sippe sie stammte, bis nach Mailand folgte und dort gefangene Mitchristen ernährte und bestattete. Als sie von der Enthauptung des Mauritius und seiner Gefolgschaft in Agaunum - dem heutigen St. Maurice - hörte, zog sie dorthin, um auch diese zu bestatten, und von da nach Solothurn, wo inzwischen auch Victor und Urs den Märtyrertod erlitten hatten. Sie fand eine Klause in der später nach ihr benannten Verena-Schlucht, ernährte sich und andere zusammen mit mit ihr lebende christliche Mädchen durch den Verkauf von Handarbeiten, heilte Blinde und Besessene, brachte viele Alemannen zum Glauben, wurde aber schließlich vom christenfeindlichen Landpfleger gefangen gesetzt. Als dieser erkrankte und von ihr geheilt wurde, ließ er sie frei, wies sie aber aus.
Verena kam nun ins römische Kastell Tenedo, den heutigen Ort Zurzach, wo sie Gehilfin eines Priesters wurde. Als sie beschuldigt wurde, Wein und Brot unrechtmäßig zu den Armen zu tragen, verwandelte sich der Wein in Wasser. Der Ring des Priesters, den dieser zur Fastenzeit nicht tragen wollte, wurde ihr zur Aufbewahrung gegeben; ein Diener stahl ihn, fürchtete entdeckt zu werden und warf ihn in den Rhein; ein Fischer brachte einen großen Fisch zum Geschenk, Verena zerlegte ihn und fand den Ring. Der Priester ließ ihr eine Zelle bauen, wo sie bis zu ihrem Tod mit dem heilenden Wasser einer Quelle Kranken das Haupt wusch, sie kämmte, heilte und salbte.




Weiterführende Links:
  • Heiligenlexikon
  • Schott-Messbuch
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Gottesdienste demnächst
Mi.
02.09.
19:30 Uhr
Gottesdienst
(Gottesdienst)
Inhalt:
Pfarre aktuell

Neuer Kirchenführer

Nach über 35 Jahren freuen wir uns, unseren neuen Kirchenführer präsentieren zu dürfen.

Da im bisherigen Werk von Johann Baumgartner die baulichen Veränderungen seit 2010 nicht mehr abgebildet waren, hat ein Team um Pfarrer Florian, Manfred Miggisch, Elfriede Wuschko und Christina Traxler das Projekt neu in Angriff genommen. In Zusammenarbeit mit dem Kunstverlag des Stiftes St. Peter ist ein hochwertiger Führer entstanden, der die Geschichte, Kunst und die Besonderheiten unserer Pfarrkirche lebendig werden lässt.

Der Kirchenführer wird demnächst gemeinsam mit dem Pfarrlicht an alle Haushalte im Gebiet der Pfarre Peilstein verteilt. Wir laden euch herzlich ein, die Schätze unserer Kirche darin neu zu entdecken.

Wer die Druckkosten mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies gerne auf folgendes Konto tun: Pfarrkirche Peilstein, IBAN: AT88 3441 0000 0671 1071

Ein herzliches „Vergelts Gott“ für eure Unterstützung!

08.05.

Podcast Behmwind

Der Bezirksheimatverein Rohrbach gibt seit Februar 2026 den Podcast "BEHMWIND - Geschichten aus dem Oberen Mühlviertel" heraus. Bisher sind 6 Folgen erschienen, darunter die Folgen 3 und 4 zum Thema Kirchenbauten im Bezirk nach 1945 (8 hat es gegeben). In den Folgen 5 und 6 geht es um den Bauernkrieg 1626 in unserer Region incl. Interview mit Bischof Manfred Scheuer, der ja auch aus dem Bauernkriegsort Haibach ob der Donau stammt. In den Folgen 1 und 2 sind Themen der Bezirksheimatverein und Name und Entstehung des Mühlviertels. Wenn man den folgenden Link anklickt, dann geht der BEHMWIND ...

 

https://open.spotify.com/show/3qdAhsW7CttTgqz6o2M8SW?si=24d623afc1554567 

03.05.

Pfarrausflug

Beim Pfarrausflug 2026 führte uns der Weg zunächst zur beeindruckenden Wallfahrtskirche Frauenberg. Dort konnten wir die besondere Atmosphäre dieses traditionsreichen Ortes genießen und gemeinsam schöne Momente verbringen. Anschließend besuchten wir das Stift Admont, das vor allem für seine prachtvolle Klosterbibliothek bekannt ist. Mit über 60.000 Büchern gilt sie als die größte Klosterbibliothek der Welt und beeindruckte uns alle mit ihrer Schönheit und Geschichte. Der Ausflug war für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein erlebnisreicher und gelungener Tag.

28.04.

Ostereiersuchen im Pfarrgarten

Jakob Zöchbauer, der Vertreter des Osterhasen, hat nach dem Ostergottesdienst die Kinder der Pfarre eingeladen, im Pfarrgarten nach versteckten Ostereiern zu suchen. Es wurden 120 färbige und 9 goldene Eier versteckt. Die Finder der goldenen Eier konnten ihren Schatz gegen einen Schokohasen tauschen. Wie jedes Jahr wurden alle Verstecke innerhalb weniger Minuten aufgefunden.

12.04.

Ostererwartung für Kinder

Am Vormittag des Karsamstags wurden einige Stationen der Passionserzählung für Kinder nachgespielt. Der Einzug nach Jerusalem, das letzte Abendmahl, die Verhaftung am Ölberg, die Verurteilung durch Pontius Pilatus und das Heilige Grab wurden den Kleinen in kindgerechter Weise nähergebracht.

12.04.

Sternsingeraktion 2026

Am 27. Dezember waren 72 Sternsingerinnen und Sternsinger in zwei „Schichten“ in unserer Pfarre unterwegs, um Spenden für die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar zu sammeln. Der Erlös der diesjährigen Aktion kommt vor allem Frauen und Mädchen in Tansania zugute.

28.12.
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Die Pfarrkanzlei ist am Mittwoch und Freitag von 8:30 bis 10:00 besetzt. 

Außerhalb dieser Zeiten ist Pfarrer Florian unter 0676/88084801 erreichbar!

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