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Inzersdorfer Madonna
Marienkirche Inzersdorf
Kirchenplatz 3
4565 Inzersdorf im Kremstal
Mobil: 0676/8776-6150
kaplanei.inzersdorf@dioezese-linz.at
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Fr. 06.3.26
"Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um"
Tages­evangelium
Mt 21, 33-43.45-46
Fr. 06.03.26
Tages­evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes:

33 Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.

34 Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen.

35 Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie.

36 Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso.

37 Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.

38 Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben.

39 Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um.

40 Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun?

41 Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.

42 Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder?

43 Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt.

45 Als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, dass er von ihnen sprach.

46 Sie hätten ihn gern verhaften lassen; aber sie fürchteten sich vor den Leuten, weil alle ihn für einen Propheten hielten.

Mt 21, 33-43.45-46
1. Lesung
Gen 37, 3-4.12-13a.17b-28

Lesung aus dem Buch Genesis

3 Israel liebte Josef unter allen seinen Söhnen am meisten, weil er ihm noch in hohem Alter geboren worden war. Er ließ ihm einen Ärmelrock machen.

4 Als seine Brüder sahen, dass ihr Vater ihn mehr liebte als alle seine Brüder, hassten sie ihn und konnten mit ihm kein gutes Wort mehr reden.

12 Als seine Brüder fortgezogen waren, um das Vieh ihres Vaters bei Sichem zu weiden,

13 asagte Israel zu Josef: Deine Brüder weiden bei Sichem das Vieh. Geh, ich will dich zu ihnen schicken.

17 Da ging Josef seinen Brüdern nach und fand sie in Dotan.

18 Sie sahen ihn von weitem. Bevor er jedoch nahe an sie herangekommen war, fassten sie den Plan, ihn umzubringen.

19 Sie sagten zueinander: Dort kommt ja dieser Träumer.

20 Jetzt aber auf, erschlagen wir ihn, und werfen wir ihn in eine der Zisternen. Sagen wir, ein wildes Tier habe ihn gefressen. Dann werden wir ja sehen, was aus seinen Träumen wird.

21 Ruben hörte das und wollte ihn aus ihrer Hand retten. Er sagte: Begehen wir doch keinen Mord.

22 Und Ruben sagte zu ihnen: Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne da in der Steppe, aber legt nicht Hand an ihn! Er wollte ihn nämlich aus ihrer Hand retten und zu seinem Vater zurückbringen.

23 Als Josef bei seinen Brüdern angekommen war, zogen sie ihm sein Gewand aus, den Ärmelrock, den er anhatte,

24 packten ihn und warfen ihn in die Zisterne. Die Zisterne war leer; es war kein Wasser darin.

25 Als sie dann beim Essen saßen und aufblickten, sahen sie, dass gerade eine Karawane von Ismaelitern aus Gilead kam. Ihre Kamele waren mit Tragakant, Mastix und Ladanum beladen. Sie waren unterwegs nach Ägypten.

26 Da schlug Juda seinen Brüdern vor: Was haben wir davon, wenn wir unseren Bruder erschlagen und sein Blut zudecken?

27 Kommt, verkaufen wir ihn den Ismaelitern. Wir wollen aber nicht Hand an ihn legen, denn er ist doch unser Bruder und unser Verwandter. Seine Brüder waren einverstanden.

28 Midianitische Kaufleute kamen vorbei. Da zogen sie Josef aus der Zisterne heraus und verkauften ihn für zwanzig Silberstücke an die Ismaeliter. Diese brachten Josef nach Ägypten.

Antwortpsalm: Ps 105 (104), 16-17.18-19.20-21


Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Fridolin von Säckingen
  • Hl. Chrodegang
  • Hl. Coleta (Nicolette) Boillet
  • Franziska Streitel
  • Hl. Rosa von Viterbo
Fr. 06.03.26
Namenstage
Hl. Fridolin von Säckingen
* Irland
† 538
Glaubensbote am Oberrhein, Abt in Säckingen
Fridolin von Säckingen war aus Irland gebürtig. Er kam als missionierender Wandermönch nach Gallien, baute in Poitiers, Straßburg, Konstanz und Chur Kirchen zu Ehren des hl. Hilarius. In Säckingen baute er ein Männer- und ein Frauenkloster. Die Klosterschule wurde lebendiger Mittelpunkt der Kultur und des Christentums im oberrheinischen Gebiet. Fridolin starb um 540, an einem 6. März.

Hl. Chrodegang
* 700, Hasbania, dem Hespengau, Belgien
† 6. März 766, Frankreich
Bischof von Metz, Erzbischof von Austrasien
Chrodegang stammte aus einer Familie des höchsten fränkischen Adels, wurde am Hof von Karl Martell ausgebildet und zu dessen Privatsekretär erkoren. 732 wurde er Reichskanzler und dazu 742 Bischof von Metz. Er arbeitete am Wohlergehen von Staat und Kirche, gründete und erneuerte zahlreiche Klöster, darunter 748 die Abtei Gorze bei Metz als Musterkloster für eine enge Bindung der Kommunität an den Bischof und Ausgangspunkt der Reformen von Gorze. Im Auftrag von Pippin reiste er 753 zu Papst Stephan II. (III.) nach Rom, um ihn zu den Verhandlungen mit dem Frankenkönig und zu dessen Salbung über die Alpen zu geleiten; dem Papst wurde der Beistand des fränkischen Reiches gegen die Lombarden zugesagt. 754 wurde Chrodegang vom Papst mit dem Pallium ausgezeichnet und damit zum Nachfolger von Bonifatius als Erzbischof von Austrasien berufen.
Unter Chrodegang wurde Metz zum Vorbild einer Bischofsstadt im Frankenreich. Für die Kleriker  in Metz schuf er Normen des gemeinsamen Lebens, die er um 755 in einer Regel niederlegte; diese normierte das gemeinsame Leben in der Feier des Gottesdienstes, in der Bindung an Arbeit und Gebet, der Gewährung gemeinsamer Wohnung, Nahrung und Kleidung aus dem Kirchengut; die nach diesem Kanon lebenden Geistlichen nannte man nun Kanoniker. Chrodegangs Regel wurde das Vorbild der späteren Regeln für Kanoniker; noch um 1000 wurde eine Übersetzung ins Altenglische verfasst. In der Liturgie verfügte er die Anpassung an Rom, liturgische Texte wurden nun in ihrer römischen Form und Vortragsweise gegeben. Metz wurde das Zentrum der Reformen im Frankenreich, zugleich Ort des theologischen und wissenschaftlichen Wirkens. 761 sandte er Mönche aus Gorze ins Kloster Gengenbach, 764/765 in die Neugründung Lorsch, wo er auch seinen Bruder Gundeland als ersten Abt einsetzte.
Chrodegang wurde im von ihm gegründeten Kloster Gorze bestattet. Paulus der Diakon verfasste Chrodegangs Lebensgeschichte.

Hl. Coleta (Nicolette) Boillet
* 1381, Corbie, Frankreich
† 6. März 1447, Belgien
Nonne, Klostergründerin
Nicolette Boillet, genannt Coleta, lebte ab 1402 als Reklusin, dann als Franziskanertertiarin, 1406 wurde sie Klarissin. Sie erneuerte im Auftrag von Papst Benedikt XIII. zahlreiche Klarissenklöster und führte sie zur ursprünglichen Strenge zurück. Sie gründete selbst rund 20 neue Klöster. Die Legende erzählt, sie sei ständig von einer Lerche - Symbol der Verbindung zwischen Himmel und Erde - und einem Lamm - Symbol der Unschuld und Reinheit - begleitet worden. Einer ihrer Visionen entstammt die Darstellung der Heiligen Sippe.

Franziska Streitel
* 24. November 1844, Mellrichstadt in Bayern
† 6. März 1911
Ordensgründerin
Amalia Streitel wurde im Alter von 21 Jahren Franziskaner-Tertiarin in Augsburg mit dem Ordensnamen Namen Maria Angela. Sie wurde dann Oberin in verschiedenen Häusern, aber sie hatte immer mehr Schwierigkeiten mit der - wie sie es empfand - verweichlichten Lebensweise der Franziskanerinnen. 1881 trat sie in den Karmel Himmelspforten in Würzburg über mit dem Ordensnamen Petra, den sie jedoch nach wenigen Monaten wieder verließ, um das franziskanische mit dem karmelitischen Erbe zu verbinden: 1883 gründete sie in Rom die Kongregation der Schwestern von der schmerzhaften Mutter, die Adolorata-Schwestern und nahm den Ordensnamen Franziska an. Über diese Gründung geriet sie in Auseinandersetzungen mit Franziskus Maria vom Kreuz Jordan, der ebenfalls in Rom wirkte und sie eigentlich für seine eigene Gründung, den weiblichen Zweig der Salvatorianerinnen, gewinnen wollte. Aufgrund falscher Anschuldigungen entzog man ihr 1896 das Amt als Generaloberin, als einfache Schwester lebte sie bis zum Tod mit ihren Schwestern in und um Rom.
Franziska Streitels Gemeinschaft erlebte einen großen Aufschwung, die endgültige Approbation erfolgte 1899 und 1911.
Das Mutterhaus der Kongregation ist in Rom, das europäische Provinzbüro in Abenberg in Franken. Die Schwestern arbeiten in der Alten- und Krankenpflege, in Kindergärten und Schulen, in der seelsorgerlichen Betreuung von Familien und in der Erwachsenenbildung, auch in Österreich, in Italien, in den USA, in Brasilien und in der Karibik.

Hl. Rosa von Viterbo
* 1233, Italien
† 6. März 1252
Terziarin, Mystikerin
Rosa, Tochter armer Eltern, wurden schon als Kind mystische Gnaden-Erweise zuteil, sie lebte asketisch und kasteite sich. Von einer schweren Krankheit geheilt, wurde sie 1250 Franziskaner-Terziarin und machte sich als Predigerin einen Namen. In der Auseinandersetzung zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Innozenz IV. vertrat sie die Position der Kirche, wurde aus der Stadt vertrieben und konnte erst nach Friedrichs Tod, als die Stadt der Herrschaft des Papstes unterstand, zurückkehren. Die nun erbetene Aufnahme in den Klarissenorden wurde ihr wegen ihrer Armut dreimal versagt. Aus Kummer wurde sie krank und starb im Alter von 18 Jahren. Sechs Jahre später wurde ihr unverwester Leib in die Kirche des Klarissenklosters übertragen.




Weiterführende Links:
  • Heiligenlexikon
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Gottesdienste demnächst
Sa.
07.03.
09:00 Uhr
Herz Mariä Sühne Samstag
Inhalt:
Aktuelles

Starttreffen/Gottesdienst der Erstkommunionkinder

Starttreffen und Gottesdienst der Erstkommunionkinder

 

17 Kinder starteten am 6. Februar ihre Vorbereitungszeit zur Erstkommunion. An diesem lustigen und gemütlichen Nachmittag wurde fleißig gemalt und gebastelt, und anschließend in der Kirche für den Vorstellgottesdienst geübt. Alle waren mit Begeisterung dabei!

16.02.

Sternsingeraktion 2026

Die Sternsinger verbreiteten wieder Segen und Freude in den Haushalten und haben 6.576,80 € gesammelt.

 

  • Danke an alle, die…

 

Jahresabschlussstunde Ministranten

Am 28. Dezember feierten die Ministranten ihre Jahresabschlussstunde.

Ein humorvolles und abwechslungsreiches Programm bereitete allen Minis viel Freude.

Zu Beginn gab es für alle eine Tasse leckeren Kinderpunsch. Anschließend folgte ein spielerischer Jahresrückblick, bei dem kirchliche Höhepunkte mit Datum und Veranstaltungstermin zugeordnet werden mussten. Danach wurde das Spiel „Wer bin ich?“ gespielt, gefolgt von einer kurzen Quizrunde. Im Anschluss ging es zum Weihrauchsackerlbinden, bei dem alle mit viel Freude handwerklich tätig waren. Jede/r erfüllte seine Aufgabe mit Bravour. In drei Gruppen wurden anschließend Feedbackzettel, wie etwa „Das finde ich cool am Ministrieren“, ausgearbeitet.

Zum Abschluss wurde noch „Eine Reise nach Jerusalem“ gespielt.

 

Ein Dankeschön an alle, die an dieser Jahresabschlussstunde mitgewirkt haben. 

Adventmessen 2025

Die Adventmessen wurden auch in diesem Jahr wieder feierlich von verschiedenen Musikgruppen umrahmt. Durch ihre musikalischen Beiträge entstand eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre, die viele Besucher auf die bevorstehende Weihnachtszeit eingestimmt hat.

Ein herzliches Dankeschön an alle Musikgruppen für ihre engagierten und liebevoll gestalteten musikalischen Beiträge, die diese Gottesdienste zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.

Dekanat Windischgarsten Start der neuen Pfarrstruktur

Beginn der Umstellung zur neuen Pfarre

Das Dekanat Windischgarsten hat den zwei Jahre dauernden Prozess der Umstellung zur neuen Pfarre mit dem Starttreffen am 10. Oktober von 16 bis 20 Uhr in Wartberg begonnen. Seitens der Kaplanei Inzersdorf waren Kaplan Pater Markus Zimmermann, Leo Winter, Martin Winter und Jonas Kern anwesend. Der weitere Prozess der Umstellung wurde besprochen.
Das Dekanat Windischgarsten wird künftig eine große Pfarre bilden, die von einem dreiköpfigen Leitungsteam – bestehend aus Pfarrer, Pastoralvorstand und Verwaltungsvorstand – geführt wird. Die Kaplanei Inzersdorf ist ab 1.1.2027 eine der 15 Pfarrgemeinden der neuen Pfarre, deren Name noch nicht bekannt ist.

Einkleidung der neuen Ministranten

Einkleidung der neuen Ministranten

Voll Freude wurden am Sonntag, 28. September, in der Marienkirche Inzersdorf die fünf neuen Ministranten, Katharina Golub, Eric Pointner, Katharina Spitzbart, Benedikt Spitzbart und Julian Zorn, willkommen geheißen. Gottes Segen für diesen Dienst.

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