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Inhalt:

Dem Sterben begegnen

Sterbebegleitung - Ein Lehrgang (6 Module) für das Begleiten am Ende des Lebens

Seit Jahrzehnten begleitet Raffael Boriés sterbende Menschen und ihre Angehörigen. In diesem Gespräch gibt er Einblick in seine Erfahrungen, seine Haltung zum Tod und seine Sicht auf das, was über das Sichtbare hinausgeht. Ab März startet dazu im Bildungshaus Greisinghof ein neuer Lehrgang in sechs Modulen, in dem er seine Erfahrungen weitergibt und Menschen auf ihrem Weg zur einfühlsamen Begleitung im Sterben stärkt. Ein Plädoyer für Achtsamkeit, Zuhören – und für Vertrauen in das Leben, auch am Ende.

 

 

Raffael, was hat dich zu diesem Thema geführt?

 

Meine Berührung mit Sterben und Tod begann lange bevor ich mich bewusst damit auseinandersetzte. Erst durch viele Begleitungen wurde mir klar: Der Tod ist nicht das Ende. Wie die Geburt in dieses Leben hineinführt, führt das Sterben aus ihm heraus – in eine andere Dimension. Es ist ein Prozess des Übergangs, nicht des Verlusts. Und diese Übergänge können, wenn man achtsam hinschaut, voller Würde, Frieden und sogar Schönheit sein.

 

Warum haben viele Menschen Angst vor dem Tod?

 

Weil er unbekannt ist. Der Mensch will leben – das ist natürlich. Und doch tragen wir in uns ein tiefes Wissen, dass das Leben weitergeht. Was fehlt, sind Orientierung und Begleitung. Menschen brauchen Hinweise, Gespräch, Aufklärung. Der Tod kann als Übergang verstanden werden – nicht als Auslöschung. Wenn wir lernen, über den Tod zu sprechen, verlieren wir nach und nach die Angst davor. Schweigen hingegen nährt Unsicherheit und Distanz.

 

Du sprichst vom Sterben als Wandlungsprozess. Was bedeutet das?

 

Sterben ist ein dynamischer Prozess, der in Phasen geschieht – ähnlich wie die Geburt. Es ist ein Übergang in mehreren Schritten, nicht immer deutlich voneinander trennbar, aber spürbar. Manche Menschen beginnen, Dinge zu sehen oder zu spüren, die für uns nicht sichtbar sind. Andere ziehen sich zurück, als ob sie sich innerlich auf eine Reise vorbereiten.

 

Wie kann ein Mensch bewusst und angstfrei sterben?

 

Indem wir ihn daran erinnern, wer er ist: ein geistiges Wesen. Wenn der Mensch bei klarem Bewusstsein bleiben kann, hat er die Chance, die tiefste Wandlung seines Lebens bewusst zu erleben. Das ist berührend – für den Sterbenden, wie für die Begleitenden.

 

Deine Botschaft?

 

Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung. Es geht darum, präsent zu sein, zuzuhören, liebevoll zu begleiten – und dem Leben bis zum letzten Atemzug mit Würde zu begegnen. Denn in der Stille dieser letzten Wegstrecke liegt eine tiefe Wahrheit über das Leben selbst.

 

Alle Termine: 

 

 

Flyer mit Detailinfos zum Lehrgang

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