Abschied von Christian Winkler
25 Jahre lang hat Christian Winkler in der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung mit viel Sorgfalt und Engagement die Geschäfte geführt. Bischof Maximilian war der erste, der ihn dazu beauftragte. Was die beiden eint, ist die Liebe zu den einzelnen Menschen, die in Not geraten sind, und die Überzeugung, dass die Verteilungsfrage als christlicher Auftrag in der Kirche und in der Gesellschaft immer wieder zu stellen ist.
Die erste Hälfte seiner Tätigkeit waren geprägt von Neuausrichtung, Entwicklung und Aufbau von Projekten, die die Arbeitslosenstiftung in eigener Trägerschaft führte: JONA - die Personalüberlassung für Menschen mit Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche und das hochwirksame Projekt JU-CAN gehörten dazu. Diese Projekte wurden in der zweiten Hälfte seiner Tätigkeit etabliert. Parallel dazu beteiligte sich die Arbeitslosenstiftung maßgeblich im Netzwerk mit anderen Organisationen, um öffentlichkeitswirksame Impulse zum Thema Arbeitslosigkeit zu setzen. Der Tag der Arbeitslosen und Jugend im Dialog seien hier als Formate benannt.
Mit dem Abschied von Christian Winkler steht wieder eine Neuorientierung an, in der vorerst die anwaltschaftliche inhaltliche Arbeit unter der Beteiligung von arbeitssuchenden Menschen im Fokus stehen soll.
Bischof Manfred Scheuer, Caritas Direktor Stefan Pimmingstorfer und Edeltraud Addy-Papelitzky, Bereichsleiterin Personal & Qualitätssicherung, bedankten sich bei Christian Winkler im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens nach seiner letzten Sitzung des Kollegiums im Februar 2026. Beim Tag der offenen Tür kamen viele Netzwerkpartner:innen und Kolleginnen in die Räumlichkeiten der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung, um sich bei Christian Winkler zu bedanken und verabschieden.
Das Kollegium freut sich Mag.a Lucia Göbesberger, Fachbereichsleiterin für Gesellschaft und Soziales, als Nachfolgerin in der Geschäftsführung begrüßen zu dürfen.
Mag.a Michaela Pröstler-Zopf
Vorsitzende des Kollegiums der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung
Leiterin des Fachbereichs Arbeitswelten und Begegnungsräume