Trauungsgespräch und Trauungsprotokoll
Worum geht es beim Trauungsgespräch?
- Vereinbaren Sie mit dem zuständigen Pfarrer oder in dessen Auftrag mit dem von Ihnen gewählten Priester oder Diakon, der Ihrer Trauung assistiert, den Termin.
- Im Trauungsgespräch sprechen Sie mit dem Seelsorger einerseits darüber, was die Ehe als sakramentale Lebens- und Liebesgemeinschaft gemäß katholischem Glaubensverständnis bedeutet. Die Themen sind: Unauflöslichkeit, Treue, Freiwilligkeit, Sakrament, Spiritualität, Kinder. Andererseits wird geklärt, ob die Voraussetzungen für eine kirchliche Eheschließung (z.B. kirchlicher Ledigenstand, Ehewille) gegeben sind.
- Die Angaben zu Ihrer Ehe werden im Trauungsprotokoll niedergeschrieben und dieses wird von Ihnen sowie dem Seelsorger unterschrieben.
- Ihre Unterschrift im Trauungsprotokoll dokumentiert Ihren Willen zur christlichen Ehe, den Sie in der Feier der Trauung mit Ihrem Ja-Wort öffentlich aussprechen und damit feierlich Ihre Ehe schließen.
Notwendige Dokumente für das Trauungsgespräch:
- Geburtsurkunde von Braut und Bräutigam
- Taufschein
- Wird im jeweiligen Taufpfarramt mit dem Firmungsvermerk und eventuellen Eintragungen ergänzt
- Alternativ: Ausstellung eines neuen Taufscheins
- Taufschein(e) gemeinsamer Kinder (falls vorhanden)
- Meldezettel (nur erforderlich, wenn die Wohnadresse im Pfarramt nicht bekannt ist)
Für Verwitwete:
- Kirchlicher Trauungsschein der ersten Ehe
- Sterbeurkunde des früheren Ehepartners
Für Paare unterschiedlicher Konfession:
- Eine katholische Trauung ist auch möglich, wenn ein Partner nicht katholisch ist.
- Dafür benötigt es einen Dispens vom Ortsbischof (beantragt Ihr Wohnsitzpfarrer).
- Religionsbekenntnis von Braut und Bräutigam muss urkundlich nachgewiesen werden.
- In allen Pfarrämtern liegt dazu ein Informationsblatt auf.