Wednesday 21. October 2020

Hier finden Sie einen Überblick über die Männerorden und Kongregationen, die in Oberösterreich tätig sind und einen Einblick in die jeweilige Spiritualität und das jeweilige Selbstverständnis. (Zu den Frauenorden und Kongregationen)

 

 

Augustiner-Chorherren (CanReg)

"Die Regel und das Ideal dieser Gemeinschaft wurden in der großen Klerusreform des 11. und 12. Jahrhunderts als Vorbild herangezogen. Die Sorge der Päpste war, die Chorherren zu einem Leben in Gemeinschaft zurückzuführen und sie zum Verzicht auf persönliches Eigentum und zu den Bußübungen nach dem Vorbild der Mönche zu ermahnen. Endgültigen Anstoß zur Reform der Kanoniker (=Chorherren) gab die römische Synode im April 1059 unter Papst Nikolaus II. (1059-1061). Dort wurden die Vorschriften erlassen, welche die Bedeutung des gemeinschaftlichen Lebens und der persönlichen Armut betonten. Damit war die rechtliche Trennung von den Säkularkanonikern vollzogen.

 

Die Hauptaufgaben waren (und sind):

Seelsorge im umfassenden Sinn, feierliche Liturgie, Betreuung von Kranken und Pilgern, Reformzentren für den übrigen Klerus und vieles andere mehr. "

 

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Prämonstratenser (OPraem)

"Licht sein, Freude schenken!" Wir wollen das, was wir leben, mit den Menschen in unserer Umgebung teilen. Darin sehen wir auch unseren seelsorglichen Einsatz in den Pfarren und in der Schule und in verschiedenen anderen Aufgaben. Überall dort wollen wir mit unserem Dienst Zeugnis für unseren Glauben und für unsere Gemeinschaft ablegen. Der Geist unseres Ordens und unserer Gemeinschaft soll ein Zeichen und eine Einladung sein, mit uns zu beten, zu glauben und zu feiern.

Gerade den jungen Menschen, die auf der Suche nach dem Sinn und den Werten des Lebens sind, möchten wir mit unserer Verkündigung und unserer Lebensweise ein deutliches Zeichen geben von unserem Glauben und von dem, was uns erfüllt. Deshalb ist es uns wichtig, dass sie so viel wie möglich über unser Leben und unsere Gemeinschaft erfahren."

 

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Benediktiner (OSB)

 

"Die Sorge um die anvertrauten Menschen gilt allen Benediktinern.

Nicht nur die Sorge um die eigenen Mitbrüder, die Gäste im Kloster, die jungen oder kranken Mönche zeigt Benedikt in seiner Regel auf, sondern auch die Sorge um die Menschen in der näheren und weiteren Umgebung des Klosters.

 

Die österreichischen Stifte sind daher seit dem Mittelalter auch für Pfarren verantwortlich, die dem Kloster anvertraut wurden.


Dort geben die Mönche ihr Wissen und ihre Glaubensüberzeugung weiter, wenn sie in den Grundschulen unterrichten, zu den Sakramenten vorbereiten und mit den Menschen ihr Christ-Sein leben."

 

www.benediktiner.at
 

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Zisterzienser (OCist)

Die Basis für die Existenzberechtigung eines Klosters liegt über alle Zeiten hinweg in dem Unterfangen, nach Gott zu suchen, der immer das unantastbare Geheimnis bleiben wird und von dem es dennoch heißt: "In ihm sind wir, bewegen wir uns und sind wir."(Apg. 17,28)

 

Die Zisterzienser sind eine Abspaltung von den Benediktinern, die aber neben eigenen Regeln weiterhin die Regel des hl. Benedikt zur Lebensgrundlage haben.

 

"Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden", sagt Benedikt in seiner Regel. Im Gebet begegnet der Mensch Gott und deshalb bestimmt das gemeinsame Gebet auch den Tagesablauf des Klosters.

 

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Zisterzienser von der Strengeren Observanz / Trappisten (OCSO)

Traditionell bestimmen Gebet, Lesung und körperliche Arbeit den Tagesrhythmus der Mönche. Siebenmal am Tag versammeln sich die Mönche zum Stundengebet in der Abteikirche. Die geistliche Lesung soll die Gedanken sammeln und auf Gott lenken. Durch ihre körperliche Arbeit solidarisieren sich die Mönche nicht nur mit den einfachen Menschen, die durch körperliche Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen müssen und die daher oft hart auf ihnen lastet. Die körperliche Arbeit gibt dem geistlichen Leben der Mönche auch die nötige Ausgewogenheit.

 

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Franziskaner (OFM)

"Seit fast acht Jahrhunderten versuchen Männer im Geist des hl. Franziskus nach dem Evangelium zu leben. Für uns Franziskaner in Österreich und Südtirol bedeutet dies:

Gebet: Christus ist die Mitte unseres Lebens. Deshalb sind persönliche und gemeinsame Zeiten der Begegnung mit dem Herrn in Gebet und Stille die Angelpunkte und die gemeinsame Eucharistiefeier das Zentrum unseres Tagesablaufes.

 

Gemeinschaft: Unsere Lebensform vollzieht sich wesentlich in der Gemeinschaft von Brüdern. Jeder kann und soll seine besonderen Gaben in die Bruderschaft einbringen, zum Nutzen aller.

 

Einfaches Dienen: Als Brüder aller wollen wir mitten unter den Menschen durch unsere Arbeit und Verkündigung die Frohe Botschaft bezeugen - im Dienst an Armen und Kranken, in Pfarrseelsorge, Beichtgespräch und geistlicher Begleitung, im Exerzitiendienst, in Gemeindemission, Jugendarbeit, in Lehr- und Erzieherberuf, in handwerklichen Berufen, durch Missionseinsatz in den jungen Kirchen."

 

www.franziskaner.at

 

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Kapuziner (OFMCap)

"Hinter der Tür liegt eine andere Welt. Wer die Pforte eines Kapuzinerklosters durchschreitet, glaubt vielleicht, ein mysteriöses, unbekanntes Gelände zu betreten. Der Eindruck ist nicht ganz falsch. Das Ordensleben weicht tatsächlich nicht unerheblich von den allgemein üblichen Lebensformen der Menschen in Familien- oder Singlehaushalten ab. Die Kapuziner bilden eine Gemeinschaft von Brüdern. Aber auch im Kloster müssen auf die menschlichen Grundbedürfnisse, Erwartungen und Fragen - Antworten gefunden werden. In den Regeln, nach denen die Kapuziner sich ausrichten, zeigt sich die Besonderheit ihres Lebensentwurfes.

Am Anfang steht eine spirituelle Erfahrung. Die Motivation für den Ordensbeitritt wächst auf dem Boden der Religion. Die Entscheidung zur Lebensweise der Kapuziner lässt sich kaum anders als vom Glauben her begründen. In der jeweils individuellen Biographie findet sich der Punkt, an dem der einzelne Bruder die Erkenntnis - vielleicht sollte man sagen: die Erleuchtung - erfahren hat, sich dem Kapuzinerorden anzuschließen. Die wenigsten sind bereit, diese Urerfahrung offenen auf dem Markt öffentlich zur Schau zu stellen . Es ist ihr persönliches Geheimnis, das sie bewahren und schützen. Nur in vertraulicher Atmosphäre, eventuell bei besonderen Gelegenheiten wie einer Professfeier oder einem Jubiläum, ist davon die Rede."

 

www.kapuziner.at

 

 

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Unbeschuhte Karmeliten - Teresianischer Karmel (OCD)

"Der Orden der Unbeschuhten Karmeliten ist eine Ordensgemeinschaft in der römisch-katholischen Kirche, die von Teresa von Avila gegründet wurde. Ihr großes Werk der Ordenserneuerung begann mit ihr selbst. Sie legte ein Gelübde ab, immer dem vollkommenen Weg zu folgen und beschloß, die Regel so vollkommen wie nur möglich einzuhalten. Eine Gruppe von Schwestern versammelte sich eines Abends im September 1560 in ihrer Zelle. Inspiriert von der schlichten Tradition des Karmels und der Reform der Unbeschuhten des hl. Petrus von Alcantara, schlugen sie die Gründung eines eremitischen Klosters vor. Am 24. August 1562 wurde das Kloster, das dem hl. Josef geweiht war, gegründet. 1568 gründete sie in Duruelo mit dem hl. Johannes vom Kreuz den ersten Konvent der "Unbeschuhten Brüder"

 

www.karmel.at

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Barmherzige Brüder (OH)

 „Hospitalität“ (Gastfreundschaft, Gastlichkeit – die gleiche Wortwurzel wie "Hospital"!) be­deutet, den Sendungsauftrag des Ordens, sein Apos­tolat für Kran­ke, Al­te, Behinderte und Benachtei­ligte in der Gesell­schaft aus­zuüben. Die Hospitalität beruht auf der dreifachen Wurzel des Christ-Seins: der Verkündigung, dem Got­tesdienst und der Praxis des Glaubens im täglichen Dienst.

Hospitalität zielt auf drei Arten von Hilfeleistungen ab: die Grund­bedürfnisse zu erfüllen (Nahrung, Kleidung usw.), psy­chosoziale und existenzielle Mängel (Krankheit etc.) so­wie ge­sellschaftliche Mängel (Vereinsa­mung etc.) zu lindern.

Der Mensch soll heil werden in der Beziehung zu sich selbst (psychisch und phy­sisch), zu anderen (sozial und wirtschaftlich) sowie zu Gott (religiös, gläubig und hoffnungs­voll).

Durch vielfältigste Ausprägungen der so genannten "Neuen Hospitalität" (Ambulanzen für Gehörlose, Armenambulanz für Mittellose, Drogentherapiestation, Palliativpflege etc.) und auch in Form von Kooperationen versuchen wir, auf die aktuellen gesundheitlichen und sozialen Bedürfnisse unserer Gesellschaft zu antworten.

 

www.barmherzige-brueder.at

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Orden der Gesellschaft Jesu - Jesuiten (SJ)

"Die Selbstverständlichkeit religiöser Sozialisation und Bindung ist in den europäischen Gesellschaften seit langem verloren gegangen. Dennoch oder gerade deswegen haben Sinn- und Glaubensfragen, die in früheren Zeiten von Religion und Kirche beantwortet wurden, nicht an Gewicht verloren, sondern stellen sich angesichts postmoderner Beliebigkeit oftmals in verschärfter Weise.

 

An diesem Punkt setzt die Arbeit der Informations- und Kontaktstellen der Jesuiten ein: Die Herausforderung dabei besteht darin, neue und in zeitgemäßer Weise formulierte Antworten auf zentrale existentielle Erfahrungen der Menschen zu geben. Dabei kann es sich um grundlegende Informationen über den christlichen Glauben handeln wie um ganz konkrete und pragmatische Fragen nach Möglichkeiten der Taufe, des Eintritts oder des Wiedereintritts in die katholische Kirche."

 

www.jesuiten.at

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Redemptoristen - Kongregation des Allerheiligsten Erlösers (CSsR)

"Den Armen die Frohe Botschaft verkünden" lautet unser Auftrag. Wir tun dies in vielfältiger Weise.

In Gemeinde- oder Glaubensmissionen machen wir die Frohe Botschaft in einem Fest des Glaubens sinnlich erfahrbar. Durch Glaubensgespräche, Gottesdienste und Predigten zu grundsätzlichen Themen des christlichen Glaubens und durch das Angebot persönlicher Gespräche soll der Glaube neu zur Kraftquelle des Lebens für den einzelnen und für die ganze Gemeinde werden.

 

Wir begleiten Pfarrgemeinden, die sich auf den Weg einer Erneuerung und Vertiefung des Glaubens und des gemeinsamen Glaubenslebens begeben mit unserer Erfahrung und durch spirituelle Impulse.

Menschen, die eine persönliche Vertiefung ihres religiösen Lebens suchen oder die in einer bestimmten Lebensphase um eine wichtige Entscheidung ringen, bieten wir Exerzitien an.
In Attnang-Puchheim führen die Redemptoristen ein Exerzitienhaus.

 

www.redemptoristen.at

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Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria (OMI)

"Von unserem Selbstverständnis als missionarische Ordensgemeinschaft her versehen wir unseren Dienst da, wo die Kirche uns braucht. In Deutschland arbeiten Oblaten in allen erdenklichen seelsorglichen Aufgabenfeldern. Die Arbeit als Seelsorger in einem Krankenhaus, einem Altenheim oder bei Menschen mit Behinderung gehört ebenso zu den Aufgabenstellungen wie der Dienst als Lehrer, Wallfahrtsleiter oder Gemeindepfarrer. Es gibt auch Handwerker oder Verwaltungsfachkräfte in der Gemeinschaft, denn Oblatenmissionare sind Priester und Brüder, die ihr Leben in den Dienst der Kirche und der eigenen Gemeinschaft stellen. Bei einem solchen Leben sind viele Dienste notwendig und möglich, trotzdem haben sich Schwerpunkte herausgebildet."

 

www.oblaten.at

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Marianisten (SM)

"Die Gesellschaft Mariä ist eine Ordensgemeinschaft.

Sie ist Maria auf besondere Weise geweiht. Priester und Laienbrüder leben in Gemeinschaften zusammen.

Durch den Ruf zum Leben in der Ordensgemeinschaft der Marianisten lädt uns Gott ein, Jesus Christus durch die Gelübde der evangelischen Räte (Armut, Keuschheit, Gehorsam) in besonderer Weise nachzufolgen.

Unsere Ordensberufung ist ein Leben aus dem Glauben.


Wir streben danach, Männer des Glaubens zu werden.
Im Glauben erkennen wir, dass Gott in der Geschichte der Menschheit und in den Ereignissen unseres täglichen Lebens am Werk ist.

 

Maria zeigt uns, wie wir leben sollen.Sie ist uns Vorbild im Glauben, in der Armut vor Gott und im aufmerksamen Hinhören auf Gott. Wie Maria sollen wir Gott lieben und den Menschen um uns in herzlicher Zuneigung begegnen.

 

Wir tragen kein Ordenskleid. Wir kleiden uns so wie die Menschen des Landes. Kleine Kennzeichen sind das Ansteckkreuz und der Ring.

 

Die Marianisten arbeiten in verschiedenen Bereichen:

Seelsorge: in unseren Schulen, in Pfarreien, in Bildungshäusern usw.
Erziehung: in Schulen und Schülerheimen
andere technische Berufe, Administration usw."

 

 

www.marianisten.at/

 

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Resurrektionisten - Kongregation von der Auferstehung Jesu Christi (CR)

Wir wollen der Gnade treu sein, die unsere Stifter bekommen haben, der Gnade, an der wir gegenwärtig durch unsere Berufung in die Resurrektionistenkongregation teilhaben. Wir sind der Auffassung, dass bestimmte Wahrheiten für unser Leben und unsere Arbeit als Resurrektionisten von besonderer Bedeutung sind, weil sie eben diese Gnade und diese Berufung zum Ausdruck bringen.

 

Wir sind überzeugt, dass die Liebe Gottes uns gegenüber barmherzig und verlässlich ist. Diese Liebe haben wir nicht verdient. Wir sind nichts, wir besitzen nichts und ohne Gott vermögen wir nichts. Das Böse zieht uns an. Wir sind Sünder. Gott hört jedoch nicht auf, uns an sich zu ziehen.

 

www.resurrectionist.net

 

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Salesianer Don Boscos (SDB)

"Wie Don Bosco blicken die Salesianer optimistisch in die Zukunft. Sie nehmen die Herausforderungen der Zeit als Chancen an und tragen dazu bei, damit das Leben junger Menschen gelingt.

Als Ordensleute leben die Salesianer in brüderlicher Gemeinschaft. Mit ihrem Einsatz für die Jugend wollen sie als Seelsorger und ausgebildete Sozialpädagogen Zeugnis von Gottes Liebe zu den Menschen geben. Dabei sind sie hellhörig für die Nöte der Zeit. Die Salesianer wollen mit jungen Menschen leben und für sie da sein als Helfer, Berater und Freunde.

 

Seit 1903 sind die Salesianer Don Boscos auch in Österreich für die Jugend unterwegs. Derzeit leben und arbeiten 87 Salesianer in 14 Niederlassungen. Sie führen ein Gymnasium, Studenten- und Schülerwohnwohnheime, betreuen Pfarren und Jugendzentren und laden zu zahlreichen spirituellen und Freizeitaktivitäten ein."

 

www.donbosco.at

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Herz-Jesu-Missionare (MSC)

"Wir sehen auf Jesus unter dem Aspekt der Herzlichkeit. Er ist gütig und demütig von Herzen. Er begegnet dem Menschen heilend, befreiend, erlösend, liebend.

 

Diese Haltung wollen auch wir leben. Wir tun es in Gemeinschaft als Brüder und bezeugen durch ein Leben in Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam unsere Hingabe an Gott und unseren Einsatz für die Menschen."

 

www.msc-salzburg.at

 

 

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Oblaten des Hl. Franz von Sales (OSFS)

Menschwerden durch Gottesliebe

In allen Menschen liegt der tiefe Wunsch nach Gelingen des Lebens, nach Selbstverwirklichung. Viele sehen im Leben mit Gott Lebensverlust. Wir sind davon überzeugt: Leben mit Gott ist die tiefste Möglichkeit menschlicher Selbstverwirklichung. Franz von Sales meint dazu:
"Es liegt nicht in Gottes Interesse, dass wir ihn lieben, sondern in unserem. Unsere Liebe bringt ihm keinen Nutzen, für uns ist sie jedoch ein großer Lebensgewinn. Gott will unsere Liebe zu ihm, weil sie unser Leben voranbringt ... Aus Liebe zu uns will er also, dass wir ihn lieben."

 

Weltoffenes Christsein

 

Im Vorwort seines Buches zur Einführung in das christliche Leben ("Philothea") schreibt Franz von Sales:
"Ich will gerade jenen helfen, die in der Stadt, im Haushalt oder im öffentlichen Leben stehen und durch ihre Lebenssituation viele Kontakte zu pflegen haben. Bei ihnen findet man oft die irrige Ansicht, für sie komme ein intensives christliches Leben gar nicht in Frage."
"Wir müssen lieben, was Gott liebt; nun liebt er unseren Beruf; lieben wir ihn auch!"

 

www.osfs.at

 

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Steyler Missionare - Gesellschaft des Göttlichen Wortes (SVD)

In einer Zeit und Situation des dramatischen Wandels aller Lebensbereiche in Gesellschaft und Kirche (Globalisierung, Pluralismus, Individualisierung) und den sich daraus ergebenden Herausforderungen und Überforderungen für den einzelnen Menschen versuchen wir in Treue zur Frohbotschaft Jesu Christi, mit der Kirche vor Ort, als weltweite internationale Ordensgemeinschaft durch unser konkretes Miteinander und unsere Verkündigung immer wieder neu davon Zeugnis zu geben, dass unser Gott ein Gott des Lebens ist und Leben in Fülle für alle will.

 

www.steyler.at

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Kongregation der Missionare von Mariannhill - Marianhiller (CMM)

"Wir betrachten unsere missionarische Berufung als einen Anruf und ein Geschenk des Gottesgeistes, der einem jeden zuteilt, wie er will (1 Kor 12,11; AG 23). Diesem Anruf Gottes dürfen wir uns nicht verschließen (AG 24).

 

Nach dem Vorbild Jesu Christi sind wir bereit, den Menschen, zu denen wir gesandt sind, in Freundschaft und Liebe zu dienen. Dadurch bezeugen wir die einheitsstiftende Kraft des Evangeliums.

Wir verkünden in Freimut das Geheimnis Christi und schämen uns der Torheit des Kreuzes nicht. Durch ein Leben nach dem Evangelium in Geduld, Langmut, Güte und aufrichtiger Liebe bereiten wir den Weg des Herrn (AG 24).

 

Es ist Aufgabe aller, regen Anteil zu nehmen am Leben der Kirche und der Gesellschaft und aufgeschlossen zu sein für die Probleme der Zeit. Wir erachten es aber auch als unsere Pflicht, das missionarische Anliegen in die Ortskirche und in die Gesellschaft hinein zu tragen. Dabei arbeiten wir mit jenen zusammen, die sich dem gleichen Dienst widmen (AG 25)."

 

www.mariannhill.de

 

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Brüder der Christlichen Schulen, Schulbrüder (FSC)

"Die Entwicklung in der Gesellschaft und in der Kirche erfordert im Sinne der lasallianischen Sendung, dass sich das Institut von der Dynamik unter den Partnern und Assoziierten herausfordern lässt. Die Brüder müssen sich immer wieder fragen, wie ihr "Zusammen und durch Vereinigung" in der Praxis aussieht. Diese Vereinigung muss für sie zu einer Quelle des Persönlichkeitswachstums werden, aus der die Solidarität mit anderen sich weiter entwickeln kann.


Es gibt Partner, die die Sendung der Schulbrüder in den verschiedenen Formen des Unterrichtes und der Erziehung, in der katechetischen Unterweisung und in anderen Formen apostolischen Wirkens mittragen und auf diese Weise verwirklichen. Sie sind Partner aus Überzeugung. Einige wollen auch das Charisma und die Spiritualität vertiefen und an der lasallianischen Gemeinschaft teilhaben. Die Belebung und Begleitung dieser Vorgänge verlangt vom Institut auch die Möglichkeit, in Freiheit verschiedene Formen und Strukturen entwickeln zu können.


Die Weiterbildung von Brüdern und Partnern wird in den kommenden Jahren Priorität besitzen. So wird Vereinigung im Erziehungsdienst an den Armen als lasallianische Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gezielt ermöglicht. (Vgl. dazu: Dokumente des 43. GK, Kapitel 2)"

 

www.stephaneum.at

 

 

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(Quellen: Homepages der jeweiligen Orden/Kongregationn, Wikipedia)

Männerorden und Kongregationen
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Kommunikationsbüro
Herrenstraße 19
Postfach 251
4021 Linz
https://www.dioezese-linz.at/
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