Er lebte gerne, er war gläubig und folgte seinem Gewissen, bis zur letzten Konsequenz: Franz Jägerstätter. Felix Mitterers Stück hatte am 18. September 2016 im Linzer Landestheater Premiere.
Die Gedenkveranstaltung zum 73. Todestag des oberösterreichischen Seligen Franz Jägerstätter am 8. und 9. August 2016 in dessen Heimat St. Radegund stand ganz im Zeichen des Engagements für Integration und Menschen auf der Flucht.
Das jährlich im oberösterreichischen St. Radegund begangene Gedenken an den Märtyrer Franz Jägerstätter steht heuer besonders im Zeichen der Integration von Flüchtlingen. Manfred Scheuer, einst Postulator für die Seligsprechung Jägerstätters 2007, wird erstmals als Bischof von Linz teilnehmen.
Beeindruckt zeigte sich Bischof Manfred Scheuer von der Aufführung des Mitterer-Stückes „Jägerstätter“. Unter der Regie von Markus Plattner bringen die LaiendarstellerInnen der Spielgemeinde Mettmach das Leben und die Gewissensentscheidung von Franz Jägerstätter noch bis Ende Juli auf die Bühne.
Seit seiner Uraufführung 2013 ist das Theaterstück „Jägerstätter – Besser die Hände gefesselt als der Wille“ von Felix Mitterer regelmäßig in Oberösterreich zu sehen. Nun wird es in Mettmach und bald auch in Linz auf die Bühne gebracht.
Am Samstag, 21. Mai 2016 um 16.00 Uhr wurde in der Pfarrkirche von St. Radegund, dem Heimatort des seligen Franz Jägerstätter, der neue Altar durch Bischof Manfred Scheuer geweiht.