Veronika Pernsteiner: Wir gratulieren zur Florianmedaille!
Die Ehrenzeichen wurden an sechs Frauen und sechs Männer verliehen, die sich über einen längeren Zeitraum besonders anerkennenswerte Verdienste im pastoralen oder in einem mit der katholischen Kirche zusammenhängenden sozialen, kulturellen, gesellschaftspolitischen oder organisatorischen Bereich erworben haben.

Veronika Pernsteiner erhielt die Florianmedaille für ihr vielfältiges, jahrzehntelanges Engagement...
...in ihrer Heimatpfarrgemeinde Lacken (seit 1991 Gründung der kfb-Gruppe, Mütterrunde, PGR-Leitung, Wort-Gottes-Feier-Leitung, Kirchenchor, Seelsorgeteam)
...bei der „Tschernobyl-Kindererholungsaktion“ in Zusammenarbeit mit der Caritas OÖ (1991-2008) - Verleihung des Menschenrechtspreis des Landes OÖ (2011)
...als stellvertretende Vorsitzende der kfb Österreich und Leiterin der Aktion Familienfasttag (2012-2015)
...als Vorsitzende der kfb Österreich (2015-2020)
Zivilcourage war ihr stets ein zentrales Anliegen: „Es verlangt sich auszusetzen und anfechtbar zu machen, ermöglicht aber auch, seine Kraft zu spüren und zu entfalten, Erfolge zu erleben.“ Sie fühlte sich früh in der kfb beheimatet, die sie von 2015-2020 leitete:
„Meine Schwerpunkte sind das Handeln für die Schöpfung, die Friedens- und damit untrennbar verbunden die Entwicklungspolitik.“
Die kfb als Anwältin der Frauen in Kirche und Gesellschaft zu positionieren, hatte für sie oberste Priorität.
Im Brotberuf war Veronika Pernsteiner lange Zeit Bankangestellte, 2005 wechselte sie in die Diözese Linz: Erst war sie in der Verwaltung tätig (z.B. in der Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit im KBW), seit 2024 in der Seelsorge. Mit September 2025 wird sie Pastoralvorständin in der designierten Pfarre Altenfelden.
