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Pfarrkirche Gallspach Hl. Katharina

Kreuzweg, Erwin Burgstaller, 2005

Der Bau der Kirche wurde nach den Plänen des Wiener Architektenduos Ernst Beneder und Anja Fischer ausgeführt und 2005 fertiggestellt. Sie integrierten Turm und Apsis der bestehenden Kirche behutsam in ihr Konzept und schufen mit ihrem Bau ein neues spirituelles Zentrum. Über einer massiven Sockelzone erhebt sich in elliptischer Form entlang des gesamten Kirchenhügels eine Holzrahmenkonstruktion, die unterschiedliche Raumbereiche und Raumqualitäten im Inneren eröffnet. Der Kreuzweg wurde von Beginn an in das architektonische Konzept einbezogen und nimmt die ursprüngliche Bedeutung dieser Andachtsform auf: Er erschließt sich im Gehen und Innehalten und umfasst mit seinen 14 Stationen die überdachte Außenanlage der elliptischen Kirchenanlage ebenso wie die alte Kirche und den Turm. Anfang und Ende des Weges liegen im Kirchenraum. Jede Station geht in ihrer Gestaltung und Platzierung eine besondere Verbindung mit der Architektur ein.

 

Pfarrkirche Gallspach Hl. Katharina. © Kunstreferat
Architektur: Fischer & Beneder, 2005, Kreuzweg in Bronzeguss von Erwin Burgstaller, 2007. © Kunstreferat
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Erwin Burgstaller wählte eine figurative Darstellung des Leidensweges Christi und reduziert zugleich die in Bronze gegossenen Figuren auf das Wesentliche: Er formt blockartige und doch elegant-geschmeidige Körper, deutet Gesichter an und konzentriert sich in der Gestaltung auf Gesten. Bei jeder der Stationen bringt der Künstler die Haltung auf den Punkt, die Jesus in der jeweiligen Situation eingenommen hat: ein aufrechtes Stehen bei der Anklage, ein erhobener Kopf beim Annehmen des Kreuzes, ein Nicht-Aufgeben beim Aufbäumen unter der Last. Bei der 14. und letzten Station, dem Moment, als Jesus ins Grab gelegt wird, lehnt ein Konglomeratquader an einer Bronzeplatte, die an der Wand befestigt ist. Damit hinterfragt der Künstler das Abbildhaft-Darstellbare:„Tot-Sein ist formlos, der Versuch, das Nicht-Sein zu illustrieren, kann nur in einem Scheitern enden“, so Erwin Burgstaller. 
 

 

OÖ Kulturbericht 3/2008

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