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Praxismodul Inventarisierung, Alter Dom in Linz, 22. Mai 2026

Wie inventarisiert man richtig und wozu ist das eigentlich gut?

 

Dieser Frage wurde bei der KU-Lehrveranstaltungsreihe „Bau- und Kunstdenkmalpflege“ im Modul „Inventarisierung“, der vom FB Kunst abgehalten wurde, nachgegangen. Neben einer theoretischen Einführung in die Thematik durften sich die Studierenden im Anschluss auch an Originalen in der Ignatiuskirche (Alter Dom) in Linz erproben.

 

Als Einstieg erklärte die Diözesankonservatorin Ulrike Parzmair-Pfau, wo die Anfänge der Inventarisierung liegen, wie wir sie heute kennen. Insbesondere betonte sie dabei, dass man sich immer bewusst sein sollte, weshalb man inventarisiert und welchen Nutzen bzw. welche Funktion dies am Ende hat. Dabei kamen viele Fragen auf und der Theorieteil entwickelte sich schnell zu einer spannenden und lebhaften Debatte rund um das Thema der Inventarisierung.

 

Co-Moderatorin Theresa Eschelbeck (Mitarbeiterin im Fachbereich Kunst und Alumna der KU Linz) und der Landeskonservator Daniel Resch (Bundesdenkmalamt) ergänzten den Vortrag mit Erfahrungsberichten rund um das Thema der Inventarisierung und der Methodik in der Diözese Linz und dem Bundesdenkmalamt.

 

Im zweiten Teil der Veranstaltung machte sich die Gruppe zur Ignatiuskirche (Alter Dom) in Linz auf. Dort konnten die StudentInnen ihre Fertigkeiten an vier Objekten (Paramentik, Liturgische Geräte und einem Altar) beweisen. Pro Kunstgut standen zur Erfassung lediglich 15 Minuten zur Verfügung, welche die Studierenden meisterhaft bewältigten.

 

Zum Abschluss besprachen Ulrike Parzmair-Pfau und Theresa Eschelbeck die Ergebnisse mit den Studierenden. Die detaillierte Beobachtungsgabe und sehr schönen Beschreibungen der Objekte begeisterte dabei die gesamte Gruppe. Die TeilnehmerInnen konnten wertvolle Tipps erhalten und einen Einblick in die Tätigkeit rund um das Inventarisieren gewinnen.

 

Theresa Eschelbeck

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