Soziale und klassische Medien sollten sich ergänzen. Und sie können es auch. Diese sechs Tipps zeigen Ihnen wie:
- Binden Sie den/die Social-Media-Verantwortliche/n in die pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit ein. Denn auch die Arbeit mit den sozialen Medien in einer Pfarre gehört zur Öffentlichkeitsarbeit wie die Homepage, wie das Pfarrblatt, wie das Planen von Veranstaltungen und das Durchführen dieser. Wer miteinander redet, befruchtet sich gegenseitig.
- Arbeit in oder mit den sozialen Medien kann genauso seelsorgliche Arbeit sein.Der/Die Sozial-Media-Verantwortliche/n sollten daher auch mit den SeelsorgerInnen einer Pfarre gut zusammenarbeiten können oder im besten Fall selbst eine seelsorgliche Ausbildung haben.
- Technisch können soziale Medien auf der Homepage eingebunden werden. Blogs genauso wie Facebook. Ein Facebook-Stream (Vorschau-Kästchen) zeigt allen Homepage-BesucherInnen, dass die Pfarre auf Facebook vertreten ist. Auch Twitter und verschiedene YouTube-Videos können auf der Homepage eingebunden werden.
- Sehen Sie die Pfarrhomepage als Mutterschiff und die diversen Kanäle in den sozialen Medien als Satelliten. Verwandeln Sie die Pfarrhomepage von einer statischen Homepage, die nur Termine etc. enthält, in eine dynamische – mit Berichten, Fotogalerien, Videos, Blogbeiträgen. Teilen Sie die Inhalte der dynamischen Homepage in den sozialen Medien. Der Vorteil der dynamischen Homepage liegt darin, dass Sie mehr Text und mehr Fotos verwenden können als in den meisten sozialen Medien (außer Blogs). Der Vorteil der sozialen Medien ist klar, dass sie mehr Reichweite haben.
- Einzig die Homepage zu kopieren ist auch langweilig. Bringen Sie in den sozialen Medien auch andere Inhalte als auf der Homepage, damit die sozialen Medien als Bereicherung empfunden werden und nicht als kleine Homepage-Kopie. Die Netzwerke, die Sie sich in den sozialen Medien aufbauen, helfen Ihnen dabei gute Inhalte zu entdecken, die über die Pfarre hinausreichen – wie z.B. Cartoons, ein Gebets-Posting von einer anderen Pfarre, ein guter Artikel aus der KirchenZeitung, Impulse vom der Diözesanhomepage, ein Update von Papst Franziskus etc.
- Denken Sie übergreifend. Erwähnen Sie die sozialen Medien auch im Pfarrblatt, bei Veranstaltungen etc. Umgekehrt können Sie natürlich auch auf einen Text hinweisen, der im aktuellen Pfarrblatt zu finden ist.