Samstag 7. Februar 2026

12 Dinge, an die es sich VOR DEM Social-Media-Einstieg zu denken lohnt

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  • Wollen wir dies als Pfarre wirklich? Denn, neben den vielen Vorteilen, die sozialen Medien bringen, erfordern sie auch Zeit und Engagement.
     
  • Haben wir genügend Zeit? Nämlich nicht nur Zeit, um hin und wieder ein paar Zeilen zu tippen, sondern um: sich mit dem gewählten Medium auseinanderzusetzten, es kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, passende Texte zu verfassen, Fotos vorzubereiten, Weiterbildungen zum Thema Social Media zu besuchen, zu recherchieren etc.
     
  • Gibt es jemanden aus der Pfarre, der mit sozialen Medien vertraut ist und Freude daran hat, sich für die Pfarre in den sozialen Medien zu engagieren?
     
  • Wenn nein: Wer will sich damit vertraut machen und Social Media zum persönlichen Steckenpferd werden lassen? Der/Die neue Social-Media-ManagerIn sollte sich in den sozialen Medien bewegen wollen – auch privat. Es reicht nicht aus, eine Facebook-Fanseite mit einer Pfarr-E-Mail-Adresse anzulegen und diese dann über diesen Weg zu betreuen. Facebook-ManagerInnen sollten bereit sein, auch als Privatmenschen mit privaten Profil in Facebook unterwegs zu sein. Nur so ist es möglich, die Funktionsweise von Facebook aus der Sicht der Fans zu verstehen. Dies hilft ungemein, wenn man eine Fanseite betreuen möchte. Denn: Es geht nicht einzig darum als Pfarre Informationen zu verteilen. Dafür gibt es die Homepage und das Pfarrblatt. Es geht um Beziehung. Es sind die Menschen in den sozialen Medien mit denen wir kommunizieren. Streichen Sie sich diesen Absatz übrigens dick an.
     
  • Was wollen wir als Pfarre mithilfe der sozialen Medien erreichen? „Wir machen das jetzt auch, weil es jede/r macht“, ist kein Argument. Sie sollten schon einen Plan haben.
     
  • Welche sozialen Medien wählen wir und wie funktioniert das Zusammenspiel, wenn es mehrere sind? Blog, ein YouTube-Kanal und Facebook?
     
  • Welche Inhalte bringen wir? Dies ist ein wichtiger Punkt, der mit Strategie zu tun hat. Wer einen Blog eröffnet, muss etwas zu schreiben wissen – und gewährleisten können, dass dies für längere Zeit so bleibt. Sonst kann man es bleiben lassen. In Facebook reicht es nicht aus, alle Monat anzukündigen, dass das nächste Pfarrblatt erscheint. Menschen wollen in den sozialen Medien sowohl informiert als auch unterhalten werden. Eine Social-Media-Plattform ist nur dann von Erfolg gekrönt, wenn die ManagerInnen dieser Plattform wissen was sie tun – und warum sie es tun. Und dies führt zum nächsten Punkt:
     
  • Was interessiert unsere Fans, Follower, LeserInnen? 
     
  • Wie können wir uns vernetzten? Mit anderen Pfarren, Institutionen, dem Katholischen Bildungswerk, der Frauenbewegung, der Katholischen Jugend etc. Wo und wie knüpft Social Media an unsere anderen Medien an (Pfarrblatt, Homepage etc.)?
     
  • Wie können wir als Pfarre unsere neu ernannten Social-Media-ManagerInnen unterstützten? Mit Fachwissen für die Blogartikel. Mit Fotos von Veranstaltungen. Mit guten Texten aus dem Pfarrblatt. Und vielem mehr.
     
  • Gründen Sie, wenn nötig, ein eigenes Redaktionsteam, z.B. für einen Blog, aber auch, um VertreterInnen zu haben, falls Ihr/e Social-Media-ManagerIn ausfällt.
     
  • Beachten Sie auch im Internet das Urheberrecht. Dies gilt für Fotos und Texte gleichermaßen.
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