Mittwoch 11. Februar 2026

Schreiben fürs „Skimming“

Handy

Web-UserInnen lesen Texte nicht, sie überfliegen sie. Das nennt man "Skimming". Das hat Konsequenzen. 

Online-LeserInnen suchen vor allem Kernaussagen und Keywords, die für ihren aktuellen Informationsbedarf von Bedeutung sind – sie „scannen“ Texte, anstatt sie in Ruhe zu lesen; häufig werden sogar nur einzelne Absätze eines Artikels überflogen. 

 

Auf dem Bildschirm liest es sich rund ein Viertel langsamer als gedruckt auf Papier. Das Lesen am Monitor ist ermüdender und anstrengender. Bunte und bewegte Elemente schaffen Unruhe. Die LeserInnen sind schneller abgelenkt. 

 

Tipps

 

Online-Texte sollten also kürzer und prägnanter sein: kurze Sätze, schnörkellose, eher alltagstaugliche Sprache, einfache Struktur, Verzicht auf Schmuck- und Füllwörter. 

 

Aufbau und Wortwahl: Online-Texte sollen so aufgemacht sein, dass man zwischendrin ein- und aussteigen und selbst mit Skimming dem Thema problemlos folgen kann. 

 

Allgemein empfohlene Struktur eines Beitrags: 

  • Titel 
     
  • Teaser: kurzes Anreißen des Thema des Textes. Wer es schafft, den Teaser mitreißend zu schreiben, wird wahrscheinlich auch mehr LeserInnen für den Beitrag begeistern können. Der Teaser ist häufig zusätzlich in der Listenansicht vorzufinden.
     
  • Text: Der Text selbst ist in einzelne Abschnitte gegliedert – jeder nicht länger als 100 Wörter: oben die allgemeinen Infos, im unteren Teil des Absatzes folgen die Details. So können selbst LeserInnen, die den Text nur überfliegen, dem Verlauf folgen. Jeder Absatz erhält eine Zwischenüberschrift, die das dort Gesagte prägnant in zwei, drei Worten zusammenfasst.

Textreferenz

Digitale Kommunikation
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Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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