Denken Sie Ihre Arbeit nicht vom Medium, sondern vom Ziel her!
Crossmedia ist
- die Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen mit einer durchgängigen Leitidee
- in verschiedenen und für die Zielgruppe geeigneten Mediengattungen,
- die inhaltlich, formal und zeitlich integriert sind. (Quelle)
Bedenkenswert dabei ist, dass verschiedene Kommunikationskanäle verschiedene Geschwindigkeiten haben und damit auch unterschiedliche Erwartungen der RezipientInnen an Aktualität verbunden sind. Digitale Kommunikation ist immer die schnellste, aber oft auch die Flüchtigste.
Beispiele aus der Pfarre
- Fotos werden auf verschiedenen Plattformen genutzt: Im Pfarrblatt, im Internet und im Schaukasten. Der/die FotografIn stellt diese so zur Verfügung, dass alle redaktionell Arbeitenden darauf zugreifen können, z.B. mit einem gemeinsam genutzten internen Webspace (Dropbox, ...).
- Ein besonderes Ereignis in der Pfarre: Die Homepage-Redakteurin verfasst einen Beitrag und stellt ihn online. Die Redaktion des Pfarrblattes nimmt den Bericht, kürzt ihn und publiziert ihn im Pfarrblatt.
- Ein engagiertes Team erstellt einen neuen Kirchenführer, der als kleine Broschüre gedruckt wird und zur Mitnahme in der Kirche aufliegt. Das Homepage-Team stellt diesen nicht nur als PDF online, sondern gestaltet mit den Inhalten und Fotos den Infobereich der Homepage neu. Dabei werden einzelne Passagen webgerecht redaktionell bearbeitet, v.a. werden auch Links eingefügt. Im gedruckten Kirchenführer wird auf weitere Informationen im Web verwiesen.
- Der PR-Verantwortliche der Pfarre schreibt und verschickt eine Presseaussendung an Lokalmedien, weil für die Pfarre ein Diakon geweiht wird. Diesen Text und die dazugehörigen Bilder nutzt das Homepage-Team für eine Meldung auf der Startseite der Homepage, aber auch gleich, um die Informationen über die verantwortlichen Personen der Pfarre zu aktualisieren. Und auch die Pfarrblatt-Redaktion hat damit schon Inhalt, der nur noch etwas angepasst werden muss für die Publikation in Print.
- Jungscharkinder malen Bilder im Advent, die ihre Gedanken des Wartens auf Weihnachten darstellen. Diese werden in einen Kindergottesdienst eingebunden, dann aber auch in der Kirche an einer Wand präsentiert. Die Social Media Redakteurin fotografiert gleich nach dem Gottesdienst mit Ihrem Smartphone und teilt die Bilder auf Facebook. Die Bilder werden auch in einer Fotogalerie auf der Homepage präsentiert, dazu findet sich ein kurzer Text, der die Entstehungsgeschichte der Zeichnungen erläutert und der einige Kommentare, die auf Facebook dazu gekommen sind, vorstellt.