Nahostexpertin Gudrun Harrer am 29. März in Linz
GUDRUN HARRER: DER NAHE OSTEN IM UMBRUCH
2011 schien der Arabische Frühling das Ende der postkolonialen Regime in der arabischen
Welt zu bringen. Seit 2014 ist aber die gesamte nach dem Ersten Weltkrieg entstandene
Staatenordnung in Frage gestellt. Und durch Terrorismus und Flüchtlingsfrage ist auch
Europa betroffen.

Dr.in Gudrun Harrer ist leitende Redakteurin der österreichischen Tageszeitung
„Der Standard“ und ausgewiesene Expertin für den Nahen Osten. Sie gibt Einblick in die
politische Situation und refl ektiert das aktuelle Geschehen im Nahen Osten.
Gudrun Harrer hat Islamwissenschaft und Arabistik studiert und in Politikwissenschaften mit
einer Dissertation über das irakische Atomprogramm promoviert. Sie unterrichtet Moderne
Geschichte und Politik des Nahen Ostens an der Universität Wien und an der Diplomatischen
Akademie Wien. Für die österreichische Regierung war sie 2006, während des EU-Vorsitzes
Österreichs, als Sondergesandte und Geschäftsträgerin der Österreichischen Botschaft in
Bagdad.
2015 erhielt Gudrun Harrer den „Bruno Kreisky Preis für das politische Buch“ für ihr
publizistisches Gesamtwerk, unter anderem für „Dismantling the Iraqi Nuclear Programme“
(Routledge 2014) und „Nahöstlicher Irrgarten. Analysen abseits des Mainstreams“
(Kremayr&Scheriau, 2. Aufl age 2015).
MITTWOCH, 29.03.2017 VON 19.00-21.00 UHR
Dr.in Gudrun Harrer, Leitende Redakteurin "Der Standard", Professorin für Moderne
Geschichte und Politik des Nahen Ostens an der Universität Wien und an der
Diplomatischen Akademie Wien, Autorin.
Kosten: freiwillige Spenden
Kooperation mit dem Presseclub OÖ
KRAFTORT ST. RADEGUND: EINE FAHRT IM GEDENKEN
AN FRANZISKA JÄGERSTÄTTER
Am 4. März 2017 würde Franziska Jägerstätter ihren 104. Geburtstag feiern.
„Wir verdanken ihr in gewisser Weise Franz Jägerstätter“, sagte Bischof Scheuer über sie. Ihre Bedeutung geht aber über ihren Mann weit hinaus. Die Glaubensstärke, der Blick auf das Wesentlicheim Leben und ihr großer Mut und ihre Stärke in der Kriegszeit und danach, zur Entscheidung ihres Mannes und zu ihrer Familie zu stehen, zeichnen sie aus.
Die Kirche St. Radegund liegt in einer Senke und wurde 2016 innen neu gestaltet. St. Radegund ist ein Kraftort in Oberösterreich.
Programm:
9.00 Uhr Abfahrt beim Haus der Frau in Linz, Volksgartenstraße 18 mit dem Bus nach St. Radegund.
11.00 Uhr Besuch des Jägerstätterhauses - Die Tochter Maria Dammer begleitet uns durchs Haus.
ca. 12.00 Uhr kleine Wanderung (ca. 20 Min) zur Kirche St. Radegund.
Wer nicht gehen möchte, kann mit dem Bus fahren.
ca. 12.30 Uhr Besuch der Kirche und des Grabes von Franz und Franziska Jägerstätter in St. Radegund.
13.00 Uhr Mittagessen im Gasthaus Hofbauer
15.00 Uhr Andacht in der Pfarrkirche St. Radegund zum Gedenken an Franziska Jägerstätter mit Mitgliedern der Familie, Pfarrgemeinde und mit Pfarrer Steinkellner.
ca. 15.30 Uhr Abfahrt mit dem Bus von St. Radegund nach Linz.
ca. 17.30 Uhr Ankunft in Linz
Es ist auch möglich direkt nach St. Radegund zu kommen. Über eine Teilnahme an der Gedenkveranstaltung freuen wir uns!
SAMSTAG, 04.03.2017 VON 09.00-17.30 UHR
Organisation: Mag.a Gabriele Eder-Cakl, Leiterin Haus der Frau, Theologin
Kosten: € 25 excl. Verpflegung
Kooperation: Jägerstätterbeirat, Pfarre St. Radegund, Pax Christi, Katholische Frauenbewegung OÖ
VON DER KUNST, MIT SICH SELBST BEFREUNDET ZU SEIN
Lesung und Gespräch mit Melanie Wolfers
Die Welt dreht sich immer schneller, und alles muss optimiert und gesteigert werden. In der Folge schrauben wir auch unsere Erwartungen an uns selbst immer höher und meinen, erfolgreicher, dünner oder sonstwie anders sein zu müssen. Das kann nicht gutgehen. Oft sind wir uns selbst der größte Feind.
Sie selbst sind der Mensch, mit dem Sie rund um die Uhr zusammen sind – und zwar lebenslang. Daher gehört es zum Wichtigsten im Leben, Freundschaft mit sich selbst zu schließen. An dem Abend bekommen Sie vielfältige Impulse, wie dies gehen kann.
MITTWOCH, 08.03.2017 UM 19.30 Uhr im großen Hörsaal der
Pädagogischen Hochschule Linz, Salesianumweg 3
Parkplätze direkt bei der Hochschule
Dr. theol. Mag phil. Melanie Wolfers gehört zur Ordensgemeinschaft der Salvatorianerinnen. Sie leitet IMpulsLEBEN, ein deutschsprachigweites Angebot für junge Erwachsene, christliche Spiritualität kennenzulernen und soziale Verantwortung zu übernehmen, und sie ist Autorin. Ihr neuestes Buch: Melanie Wolfers, Freunde fürs Leben. Von der Kunst, mit sich selbst befreundet zu sein, adeo 2017, 2. Auflage (www.melaniewolfers.at).
Kosten: 7 Euro
FILM ZUM INTERNATIONALEN FRAUENTAG:
WIE 187 FORDARBEITERINNEN EINE GERECHTE ENTLOHNUNG ERKÄMPFEN
50.000 Fordarbeiter waren in den 1960er Jahren beschäftigt, davon 187 Frauen als
Näherinnen. Im humorvollen und gleichermaßen bewegenden Film "Made in Dagenham" oder „We want Sex“ (Wir wollen „sex equality“- Gleichstellung der Geschlechter!) von Nigel Cole werden die historischen Tatsachen aufgegriffen.
187 Fordnäherinnen erreichen in einem mutigen Einsatz eine Änderung der Gesetze und die
gleiche Entlohnung für Männer und Frauen. Ein Film der jede Frau stärkt und ihr Mut macht,
die eigenen Fähigkeiten auch gegen großen Widerstand einzusetzen.
DONNERSTAG, 09.03.2017 VON 16.00-18.00 UHR
Filmvorführung um 16.00 Uhr im Moviemento Linz, OK PLatz, Kino 3
Eintrittskarten an der Kinokassa um 6 Euro
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